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|[[Datei:Bahnhofstraße mit Brücke und Neuer Weg 1911 01.jpg|zentriert|380x355px|Die [[Alte Mühlenbrücke]] im Jahre 1911.]]
|[[Datei:Bahnhofstraße mit Brücke und Neuer Weg 1911 01.jpg|zentriert|380x355px|Die [[Alte Mühlenbrücke]] im Jahre 1911.]]
|Das '''[[Alte Mühlenbrücke]]''' verbindet den südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]] mit dem [[Popke-Fegter-Platz]] bzw. der [[Bahnhofstraße]]. Sie geht im Kern auf eine um 1848 erbaute Brücke zurück, die hier die Bundesstraße (Chaussee) mit dem Neuen Weg geplant werden sollte. Bis dahin war dieser eine Sackgasse bzw. hatte nur nach links und rechts Anbindung an die [[Dammstraße]] sowie die [[Brückstraße]], die bis dahin das südliche Einfallstor der Stadt war.
|Das '''[[Deutsches Haus|Deutsche Haus]]''' (früher: ''Gasthof Zum Deutschen Hause'') entstand 1880 aus zwei einst selbstständigen Gebäuden bzw. Grundstücken, die in diesem Jahr zu einem zusammengefasst wurden.
Erstmalig erwähnt wurde der rechte Gebäudeteil bereits 1812. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (''Busch'sches Kaffeehaus''), aus dem 1848 schließlich eine von Jacob G. Eimers betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das Norder Stadtblatt am 16. Dezember 1848 verkündete. Eimers benannte das Gebäude auch erstmals ''Deutsches Haus'', was wohl in der aufkommenden Einheits-Nationalstimmung nach der Deutschen Revolution des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands begründet war.


Anwohner befürchteten beim Bau der Brücke, dass diese eine derartige Höhe erreichen würde, dass ihre Häuser nach Fertigstellung des Baus unterhalb der Brücke liegen und diese damit im Wert sinken würden. Die Bedenken fanden ebenso wenig Beachtung wie jene der [[Norder Fehngesellschaft]], die sich für eine hölzerne bzw. drehbare Brücke einsetzte. Stattdessen wurde sie starr errichtet und mit Klinkersteinen bepflastert.
2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Seit April 2019 gleicht das einst stolze Gebäude einer Ruine.
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