Mädchenpensionat Reins: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K Textersetzung - „circle =“ durch „circles =“
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:
| Text = Gebäude in Norden
| Text = Gebäude in Norden
| center = 53.593392023124416, 7.199756109501938
| center = 53.593392023124416, 7.199756109501938
| circles = 53.593392023124416, 7.199756109501938 : 20
| circles = 53.593392023124416, 7.199756109501938 :20
| zoom = 17
| zoom = 17
| width = 300px
| width = 300px
Zeile 16: Zeile 16:
|-
|-
|Entstehungszeit
|Entstehungszeit
|vor 1910
|vor 1618
|-
|-
|Erbauer
|Erbauer
Zeile 31: Zeile 31:
26506 Norden
26506 Norden
|} __NOTOC__
|} __NOTOC__
Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine von [[Marie Reins]] betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.<ref name=":0">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119</ref> Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der [[Gräfin-Theda-Schule]], die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107</ref>
Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine von [[Marie Reins]] betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.<ref name=":0">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119</ref>


Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde schließlich vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom [[Bürohaus Janssen]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171</ref> Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
==Geschichte==
Am Standort des späteren Pensionats wird eine Bebauung erstmals für das Jahr 1618 beschrieben. Der erste Bewohner war offenbar ein normaler Bürger, ab 1719 wohnte hier ein wohlhabender Kaufmann. Beschrieben wird auch, dass zu dem Haus auch eine Scheune und ein Garten gehörte.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Westerstraße</ref>
 
Zwischen 1887 und und 1897 wird hier schließlich erstmals ein Pensionat im Besitz der Fräulein M. Reins erwähnt.<ref name=":1"/> Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der [[Gräfin-Theda-Schule]], die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107</ref>
 
Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde spätestens 1926 an die Familie Kretzer verkauft und vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom [[Bürohaus Janssen]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171</ref> Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
 
==Trivia==
Nach früherer [[Hausnummerierung]] trug das Gebäude die Anschrift ''[[Norderkluft]], 2. [[Rott]], Nr. 506'' (später Nr. 666a).<ref name=":1"/>


==Galerie==
==Galerie==
Zeile 42: Zeile 50:


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references />
<references/>


==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Westerstraße]]
*[[Höhere Töchterschule]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]

Version vom 25. Juli 2022, 19:15 Uhr

Mädchenpensionat Reins

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Entstehungszeit vor 1618
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand um 1956 abgebrochen
Genaue Lage Westerstraße 74

26506 Norden

Das Mädchenpensionat Reins war eine von Marie Reins betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.[1]

Geschichte

Am Standort des späteren Pensionats wird eine Bebauung erstmals für das Jahr 1618 beschrieben. Der erste Bewohner war offenbar ein normaler Bürger, ab 1719 wohnte hier ein wohlhabender Kaufmann. Beschrieben wird auch, dass zu dem Haus auch eine Scheune und ein Garten gehörte.[2]

Zwischen 1887 und und 1897 wird hier schließlich erstmals ein Pensionat im Besitz der Fräulein M. Reins erwähnt.[2] Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der Gräfin-Theda-Schule, die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.[1][3]

Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das Ulrichsgymnasium für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde spätestens 1926 an die Familie Kretzer verkauft und vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom Bürohaus Janssen genutzt.[4] Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.

Trivia

Nach früherer Hausnummerierung trug das Gebäude die Anschrift Norderkluft, 2. Rott, Nr. 506 (später Nr. 666a).[2]

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119
  2. 2,0 2,1 2,2 Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Westerstraße
  3. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171

Siehe auch