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Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine von [[Marie Reins]] betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.<ref name=":0">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119 | Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine von [[Marie Reins]] betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.<ref name=":0">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119</ref> | ||
Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde | ==Geschichte== | ||
Am Standort des späteren Pensionats wird eine Bebauung erstmals für das Jahr 1618 beschrieben. Der erste Bewohner war offenbar ein normaler Bürger, ab 1719 wohnte hier ein wohlhabender Kaufmann. Beschrieben wird auch, dass zu dem Haus auch eine Scheune und ein Garten gehörte.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Westerstraße</ref> | |||
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Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde spätestens 1926 an die Familie Kretzer verkauft und vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom [[Bürohaus Janssen]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171</ref> Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt. | |||
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Nach früherer [[Hausnummerierung]] trug das Gebäude die Anschrift ''[[Norderkluft]], 2. [[Rott]], Nr. 506'' (später Nr. 666a).<ref name=":1"/> | |||
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Version vom 25. Juli 2022, 19:15 Uhr
Mädchenpensionat Reins | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | vor 1618 |
| Erbauer | unbekannt |
| Bauweise | Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | um 1956 abgebrochen |
| Genaue Lage | Westerstraße 74
26506 Norden |
Das Mädchenpensionat Reins war eine von Marie Reins betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.[1]
Geschichte
Am Standort des späteren Pensionats wird eine Bebauung erstmals für das Jahr 1618 beschrieben. Der erste Bewohner war offenbar ein normaler Bürger, ab 1719 wohnte hier ein wohlhabender Kaufmann. Beschrieben wird auch, dass zu dem Haus auch eine Scheune und ein Garten gehörte.[2]
Zwischen 1887 und und 1897 wird hier schließlich erstmals ein Pensionat im Besitz der Fräulein M. Reins erwähnt.[2] Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der Gräfin-Theda-Schule, die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.[1][3]
Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das Ulrichsgymnasium für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde spätestens 1926 an die Familie Kretzer verkauft und vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom Bürohaus Janssen genutzt.[4] Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Trivia
Nach früherer Hausnummerierung trug das Gebäude die Anschrift Norderkluft, 2. Rott, Nr. 506 (später Nr. 666a).[2]
Galerie
-
Das Gebäude an der Westerstraße, vermutlich um 1910.
-
Undatierte Aufnahme.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Westerstraße
- ↑ Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171