Hof Lintel: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Hof Lintel''' (früher: Hof Cremer) ist ein denkmalgeschützter Gutshof an der [[Parkstraße]] in [[Ostlintel]]. Er wurde nach seiner landwirtschaftlichen Nutzung anderen Zwecken zugeführt, eine dazugehörige Scheune diente bespielsweise lange Zeit als ''Auktionshalle'', das Hauptgebäude selbst beherbergte noch bis etwa 2010 eine Begegnungsstätte und wird heute unter dem Namen ''to huus'' zur Betreuung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge genutzt. | Der '''Hof Lintel''' (früher: ''Hof Cremer'') ist ein denkmalgeschützter Gutshof an der [[Parkstraße]] in [[Ostlintel]]. Er wurde nach seiner landwirtschaftlichen Nutzung anderen Zwecken zugeführt, eine dazugehörige Scheune diente bespielsweise lange Zeit als ''Auktionshalle'', das Hauptgebäude selbst beherbergte noch bis etwa 2010 eine Begegnungsstätte und wird heute unter dem Namen ''to huus'' zur Betreuung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge genutzt. | ||
Der Hof Lintel darf nicht mit dem benachbarten [[Gut Lintel]] verwechselt werden, obgleich er in früherer Zeit auch so genannt wurde. | Der Hof Lintel darf nicht mit dem benachbarten [[Gut Lintel]] verwechselt werden, obgleich er in früherer Zeit auch so genannt wurde. | ||
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Bis zu dessen Tod im Jahre 1864 gehörte der Hof zum umfangreichen Besitz des wohlhabenden Kaufmanns [[Sicco Doden Cremer]]. Aus dieser Erbschaft heraus gelangte dessen Enkel [[Sicco Theodor van Hülst]] - direkt oder indirekt - 1871 in den Besitz des Hofs und ließ diesen bewirtschaften.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Huelst.pdf Haddinga, Johann (2017): Biographie des Sicco Thedor van Hülst], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref><ref name=":1">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 102</ref> Der mehr als 40 Hektar große Gutsbesitz umfasste neben dem Haupthaus weitere Wirtschaftsgebäude, so etwa eine Scheune, die später als ''Auktionshalle'' bekannt wurde.<ref name=":1" /> | Bis zu dessen Tod im Jahre 1864 gehörte der Hof zum umfangreichen Besitz des wohlhabenden Kaufmanns [[Sicco Doden Cremer]]. Aus dieser Erbschaft heraus gelangte dessen Enkel [[Sicco Theodor van Hülst]] - direkt oder indirekt - 1871 in den Besitz des Hofs und ließ diesen bewirtschaften.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Huelst.pdf Haddinga, Johann (2017): Biographie des Sicco Thedor van Hülst], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref><ref name=":1">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 102</ref> Der mehr als 40 Hektar große Gutsbesitz umfasste neben dem Haupthaus weitere Wirtschaftsgebäude, so etwa eine Scheune, die später als ''Auktionshalle'' bekannt wurde.<ref name=":1" /> | ||
In der Zeit um 1915 wohnte in dem Hof offenbar die Familie Hinrichs, die hier unter anderem Fahrräder verkaufte.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 3. Oktober 1915, S. 3</ref> | |||
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