Behrendssche Villa: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 21. Januar 1771 erwarb die junge Tabakmanufaktur ''[[Steinbömer & Lubinus]]'' ein Nebengebäude des Anwesens bei einer Auktion im [[Weinhaus]] aus dem Nachlass der Witwe des Bürgermeisters [[Thomas Hermann Wichmann Grems|Hermann Wichmann Grems.]]<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 59</ref> Die Villa, die zu dieser Zeit noch die Anschrift ''[[Süderkluft]], 5. [[Rott]], Nr. 226'' trug, wurde jedoch von dem Müller [[Reentje Janssen]] erworben, der die Tabakfabrikanten überbot. Diese nahmen daher Verhandlungen mit Janssen auf, da sie großes Interesse an er strategisch günstigen Lage des Hauses hatten. Am 11. Februar 1771 kaufen sie es ihm schließlich für die beträchtliche Summe von 5.279 Goldgulden ab, wobei Janssen selbst ihnen ein großzügiges Darlehen von 10.000 Goldgulden gewährt.''<ref name=":0" />'' Das Anwesen wurde fortan zur Keimzelle des Unternehmens, sowohl dazugehörige Gebäude als auch ein neugebautes Packhaus rundeten das Fabrikgelände bald ab. | Am 21. Januar 1771 erwarb die junge Tabakmanufaktur ''[[Steinbömer & Lubinus]]'' ein Nebengebäude des Anwesens bei einer Auktion im [[Weinhaus]] aus dem Nachlass der Witwe des Bürgermeisters [[Thomas Hermann Wichmann Grems|Hermann Wichmann Grems.]]<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 59</ref> Die Villa, die zu dieser Zeit noch die Anschrift ''[[Süderkluft]], 5. [[Rott]], Nr. 226'' trug, wurde jedoch von dem Müller [[Reentje Janssen]] erworben, der die Tabakfabrikanten überbot. Diese nahmen daher Verhandlungen mit Janssen auf, da sie großes Interesse an er strategisch günstigen Lage des Hauses hatten. Am 11. Februar 1771 kaufen sie es ihm schließlich für die beträchtliche Summe von 5.279 Goldgulden ab, wobei Janssen selbst ihnen ein großzügiges Darlehen von 10.000 Goldgulden gewährt.''<ref name=":0" />'' Das Anwesen wurde fortan zur Keimzelle des Unternehmens, sowohl dazugehörige Gebäude als auch ein neugebautes Packhaus rundeten das Fabrikgelände bald ab. | ||
Seinen bis heute gängigen Namen hat das Gebäude von der Firma [[Onno Behrends Tee]], die Tabakmanufaktur und die dazugehörigen Gebäude 1917 erwarb.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 58</ref> Von 1975 bis zur Übernahme durch die [[Kreisvolkshochschule Norden]], | Seinen bis heute gängigen Namen hat das Gebäude von der Firma [[Onno Behrends Tee]], die Tabakmanufaktur und die dazugehörigen Gebäude 1917 erwarb.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 58</ref> Von 1975 bis zur Übernahme durch die [[Kreisvolkshochschule Norden]] (spätestens 1981)<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 62</ref>, welche das Gebäude heute für Seminare nutzt, war es im Besitz des Kaufmanns [[Ewald Arends]].<ref>[https://kvhs-norden.de/ueberuns/seminarhaus/ Internetseite der KVHS Norden], abgerufen am 4. Juni 2021</ref><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 98</ref> | ||
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