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Wie bereits bei der Gasthausschule stammten die meisten Schulkinder aus wirtschaft eher prekären Verhältnissen. Vielen von ihnen mangelte es sogar an geeignetem Schuhwerk, sodass sie barfuß oder nur mit Holzschuhen zur Schule kamen. Bei der Schulbehörde regte man daher an, für die etwa 80 ärmeren Schüler zumindest ein tägliches Frühstück, bestehend aus einem Glas Milch und einem Butterbrot, zu gewährleisten.<ref name=":0" /> Diese sogenannte ''Quäkerspeisung'' kam auch den Kindern der [[Pestalozzischule]] zu Gute.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141</ref> Der Schuhmangel setzte sich noch bis mindestens in die 1920er Jahre fort.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 99</ref>
Wie bereits bei der Gasthausschule stammten die meisten Schulkinder aus wirtschaft eher prekären Verhältnissen. Vielen von ihnen mangelte es sogar an geeignetem Schuhwerk, sodass sie barfuß oder nur mit Holzschuhen zur Schule kamen. Bei der Schulbehörde regte man daher an, für die etwa 80 ärmeren Schüler zumindest ein tägliches Frühstück, bestehend aus einem Glas Milch und einem Butterbrot, zu gewährleisten.<ref name=":0" /> Diese sogenannte ''Quäkerspeisung'' kam auch den Kindern der [[Pestalozzischule]] zu Gute.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141</ref> Der Schuhmangel setzte sich noch bis mindestens in die 1920er Jahre fort.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 99</ref>


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweites Weltkriegs]] wurde hier, wie in allen Schulen (außer der [[Marktschule]]) ein Lazarett eingerichtet. Die 16 hier tätigen Wehrmachtshelferinnen waren in der nahegelegenen Pestalozzischule untergebracht.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141</ref>
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweites Weltkriegs]] wurde hier, wie in allen Schulen (außer der [[Marktschule]]) ein Lazarett eingerichtet. Die 16 hier tätigen Wehrmachtshelferinnen waren in der nahegelegenen Pestalozzischule untergebracht.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 141</ref> Zum Schutz vor Luftangriffen brachte man ein großes rotes Kreuz auf dem Dach an.<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 41</ref>


Nach dem Krieg kam es, bedingt durch den umfangreichen Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten, wie auch an den anderen [[Liste der Schulen im Stadtgebiet|Norder Schulen]] zu einem starken Anwachsen der Schülerzahlen. Aus diesem Grund wurden drei Räume einer ehemaligen [[Baracke (Schulstraße)|Wehrmachtsbaracke]] an der [[Schulstraße]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 101</ref>
Nach dem Krieg kam es, bedingt durch den umfangreichen Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten, wie auch an den anderen [[Liste der Schulen im Stadtgebiet|Norder Schulen]] zu einem starken Anwachsen der Schülerzahlen. Aus diesem Grund wurden drei Räume einer ehemaligen [[Baracke (Schulstraße)|Wehrmachtsbaracke]] an der [[Schulstraße]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 101</ref>