Max Wilhelm Ludwig Schede: Unterschied zwischen den Versionen
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Schede studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Rechtswissenschaft. 1899 wurde er im Corps Vandalia Heidelberg recipiert.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 68/684</ref> Nach dem Examen und dem Vorbereitungsdienst trat er in die innere Verwaltung des Königreichs Preußen. Regierungsassessor war er bei der Regierung in Trier. Am 1. Oktober 1914, bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs, wurde er kommissarisch, im April 1915 endgültig zum Landrat im Kreis Schubin ernannt.<ref>[http://www.territorial.de/wart/altburgd/landkrs.htm Historische Daten des Landkreis Altburgund], abgerufen am 18. Mai 2021</ref> In diesem extrem schwierigen Amt der Provinz Posen (Deutsche, Polen, Ostfront) blieb er über die ganze Dauer des Krieges. | Schede studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Rechtswissenschaft. 1899 wurde er im Corps Vandalia Heidelberg recipiert.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 68/684</ref> Nach dem Examen und dem Vorbereitungsdienst trat er in die innere Verwaltung des Königreichs Preußen. Regierungsassessor war er bei der Regierung in Trier. Am 1. Oktober 1914, bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], wurde er kommissarisch, im April 1915 endgültig zum Landrat im Kreis Schubin ernannt.<ref>[http://www.territorial.de/wart/altburgd/landkrs.htm Historische Daten des Landkreis Altburgund], abgerufen am 18. Mai 2021</ref> In diesem extrem schwierigen Amt der Provinz Posen (Deutsche, Polen, Ostfront) blieb er über die ganze Dauer des Krieges. Nach Kriegsende wurde er verhaftet und in einem Gefangenenlager sechs Monate festgehalten.<ref name=":1">Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 68</ref> | ||
1919 wurde er kommissarisch als [[Landrat]] des [[Landkreis Norden|Landkreises Norden]] eingesetzt. Endgültig ernannt wurde er 1921.<ref name=":0">[https://treemagic.org/rademacher/www.verwaltungsgeschichte.de/alfeld.html Rademacher, Michael (2006): Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990], Online-Veröffentlichung, Osnabrück</ref> Damit bekleidete er auch die Funktion eines Aufsichtsrates der Ostfriesischen Küstenfischerei AG. | Am 22. Oktober 1919 wurde er durch Erlass des preußischen Innenministers kommissarisch als [[Landrat]] des [[Landkreis Norden|Landkreises Norden]] eingesetzt.<ref name=":1" /><ref name=":0" /> Endgültig ernannt wurde er 1921.<ref name=":0">[https://treemagic.org/rademacher/www.verwaltungsgeschichte.de/alfeld.html Rademacher, Michael (2006): Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990], Online-Veröffentlichung, Osnabrück</ref> Damit bekleidete er auch die Funktion eines Aufsichtsrates der ''Ostfriesischen Küstenfischerei AG''. | ||
Schede starb mit 61 Jahren im Amt. Sein Nachfolger wurde [[Ulrich Hühn]]. | |||
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