Sandbauerschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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==Namensherkunft== | ==Namensherkunft== | ||
Der Name, welcher 1824 erstmalig amtlich erwähnt wird, umschreibt den Zusammenschluss mehrerer "auf dem Sand" siedelnder Bauern, die sich zu einer Bauerschaft zusammengeschlossen haben. Die "Sandbauern" waren jene Bauern, die auf dem sandhaltigen Boden der Geest siedelten und das Land dort bestellten. Ihnen gegenüber standen die Marschbauern der umliegenden Marschgebiete, wie [[Westermarsch]] und [[ | Der Name, welcher 1824 erstmalig amtlich erwähnt wird, umschreibt den Zusammenschluss mehrerer "auf dem Sand" siedelnder Bauern, die sich zu einer Bauerschaft zusammengeschlossen haben. Die "Sandbauern" waren jene Bauern, die auf dem sandhaltigen Boden der Geest siedelten und das Land dort bestellten. Ihnen gegenüber standen die Marschbauern der umliegenden Marschgebiete, wie [[Westermarsch I]] (erste Bauernschaft der Westermarsch) und [[Westermarsch II]] (zweite Bauernschaft der Westermarsch). Die Norder Geestgebiete liegen höher als die Marschgebiete, was ihre Bodenbeschaffenheit erklärt. | ||
Im Gegensatz zu den Namen ihrer einstigen Ortsteile spielt der Begriff "Sandbauerschaft" heute weder im alltäglichen, noch im amtlichen Sprachgebrauch eine Rolle und ist aus der Erinnerung der Allgemeinheit weitestgehend verschwunden. | Im Gegensatz zu den Namen ihrer einstigen Ortsteile spielt der Begriff "Sandbauerschaft" heute weder im alltäglichen, noch im amtlichen Sprachgebrauch eine Rolle und ist aus der Erinnerung der Allgemeinheit weitestgehend verschwunden. | ||
==Wappen== | |||
Es existieren keine Belege darüber, dass die Gemeinde Sandbauerschaft ein Wappen geführt hat. Es ist davon auszugehen, dass kein Wappen geführt wurde, da es sich um eine eher unbedeutende Bauernschaft handelt. | |||
==Bevölkerungsentwicklung== | |||
Aufgrund mangelnder Belege aus der früheren Zeit kann eine genauere Bevölkerungsentwicklung nicht nachgewiesen werden. Zumindest für das Jahr 1848 sind gemäß statistischem Handbuch des Königreichs Hannover (Ostfriesland war zu dem Zeitpunkt ein Teil Hannovers) eine Einwohnerzahl von 1.290 nachgewiesen, die sich auf 201 Wohngebäude verteilten. Ein durchschnittlicher Haushalt bestand folglich aus 6-7 Personen. | |||
==Geografie== | ==Geografie== | ||
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* Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 20f. | * Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 20f. | ||
* Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 191 | * Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 191 | ||
* Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848 | |||