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Blücherplatz: Beschreibung des Denkmals korrigiert, eigenen Artikel angelegt
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===Blücherplatz===
===Blücherplatz===
[[Datei:Am Markt Marktplatz Blücherplatz Kriegerdenkmal um 1910 01.jpg|mini|319x319px|Ehemaliges [[Kriegerdenkmal]] auf dem Blücherplatz.]]
Der Blücherplatz wurde zu Ehren des preußischen Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher benannt, der maßgeblichen Anteil am Sieg über die [[Französische Besatzungszeit|Franzosen]] unter Napoleon hatte und von 1804 bis 1806 sein Quartier in Norden bezog.<ref name=":1" /><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 19</ref><ref name=":6">Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 110</ref> Blücher ließ an eben jenem Ort Truppen für die preußische ''Landwehr'' anwerben. Da der Andrang der Freiwilligen so groß war, musste ein Los über den Wehrdienst entscheiden.<ref name=":6" /> Die ausgehobenen Soldaten wurden schließlich mit weiteren Kräften aus Ostfriesland und dem Emsland zu Bataillonsstärke aufgestockt und dem ''3. Westfälischen Landwehrregiment'' unterstellt. Das Regiment wiederum gehörte zum ''1. Armeekorps'' unter General Hans Ernst Karl von Zieten, das die geschlagenen Franzosen nach er Schlacht bei Waterloo bis Paris und in die Normandie verfolgte.<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 111</ref>
Der Blücherplatz wurde zu Ehren des preußischen Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher benannt, der maßgeblichen Anteil am Sieg über die [[Französische Besatzungszeit|Franzosen]] unter Napoleon hatte und von 1804 bis 1806 sein Quartier in Norden bezog.<ref name=":1" /><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 19</ref><ref name=":6">Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 110</ref> Blücher ließ an eben jenem Ort Truppen für die preußische ''Landwehr'' anwerben. Da der Andrang der Freiwilligen so groß war, musste ein Los über den Wehrdienst entscheiden.<ref name=":6" /> Die ausgehobenen Soldaten wurden schließlich mit weiteren Kräften aus Ostfriesland und dem Emsland zu Bataillonsstärke aufgestockt und dem ''3. Westfälischen Landwehrregiment'' unterstellt. Das Regiment wiederum gehörte zum ''1. Armeekorps'' unter General Hans Ernst Karl von Zieten, das die geschlagenen Franzosen nach er Schlacht bei Waterloo bis Paris und in die Normandie verfolgte.<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 111</ref>


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* siehe auch: [[Liste der Häuser am Neuen Weg|Liste der Häuser Am Markt]]
* siehe auch: [[Liste der Häuser am Neuen Weg|Liste der Häuser Am Markt]]
 
[[Datei:Am Markt Ludgerikirche 1954 01.jpg|mini|Die [[Ludgerikirche]] - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1954 - ist das größte und bekannteste Gebäude am Marktplatz.]]
Rund um den Marktplatz bzw. der Straßenzug [[Am Markt]] befinden sich eine Vielzahl an historisch bedeutenden Gebäuden. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zur Neugotik.<ref name=":8" /> Vom Marktplatz war der nördliche und östliche Teil vom Friedhof noch bis in die Neuzeit Eigentum der anliegenden Hausbesitzer, sodass nur die südliche Hälfte für die eigentliche Marktzwecke zur Verfügung stand. Die nördliche Hälfte des Marktplatzes gehörte zum Haus [[Am Markt 59]], während die östliche Hälfte zum [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]] gehörte.<ref name=":9" /> Ein Großteil der Häuser bzw. Grundstücke gehörte damals und teilweise noch heute der [[Ludgerigemeinde Norden|Kirchen]], so etwa das [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]] und das [[Weinhaus]].<ref name=":10" />
Rund um den Marktplatz bzw. der Straßenzug [[Am Markt]] befinden sich eine Vielzahl an historisch bedeutenden Gebäuden. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zur Neugotik.<ref name=":8" /> Vom Marktplatz war der nördliche und östliche Teil vom Friedhof noch bis in die Neuzeit Eigentum der anliegenden Hausbesitzer, sodass nur die südliche Hälfte für die eigentliche Marktzwecke zur Verfügung stand. Die nördliche Hälfte des Marktplatzes gehörte zum Haus [[Am Markt 59]], während die östliche Hälfte zum [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]] gehörte.<ref name=":9" /> Ein Großteil der Häuser bzw. Grundstücke gehörte damals und teilweise noch heute der [[Ludgerigemeinde Norden|Kirchen]], so etwa das [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]] und das [[Weinhaus]].<ref name=":10" />