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Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war. Um 1760 betrieb [[Meint Hayo Rykena]] hier eine Kornbrennerei.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134</ref>
Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war. Um 1760 betrieb [[Meint Hayo Rykena]] hier eine Kornbrennerei.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134</ref>


Für das Jahr 1848 sind 16 Bewohner nachgewiesen, die in zwei Wohngebäuden wohnten. Infolge eines Brandes im Jahr 1892 musste das Gebäude abgerissen werden. Auf dessen Grund errichtete man eine prachtvolle Stadtvilla, die heute noch existiert und unter Denkmalschutz steht. Vom Haus Barenbusch ist nur noch das Kellergewölbe vorhanden, welches sich unter dem heutigen Bau befindet. Als Ersatz für das alte Haus Barenbusch nebst Scheune, auf dessen Grund später eine Stadtvilla errichtet wurde, wurde unweit davon entfernt ein neuer Gulfhof aufgebaut, der heute auch als [[Hof Barenbusch|''Hof Barenbusch'']] bezeichnet wird.
Für das Jahr 1848 sind für den Bereich Barenbusch 16 Bewohner nachgewiesen, die in zwei Wohngebäuden wohnten. Infolge eines Brandes im Jahr 1892 musste das Hauptgebäude abgerissen werden. Auf dessen Grund errichtete man eine prachtvolle Stadtvilla, die heute noch existiert und unter Denkmalschutz steht. Vom Haus Barenbusch ist nur noch das Kellergewölbe vorhanden, welches sich unter dem heutigen Bau befindet. Als Ersatz für das alte Haus Barenbusch nebst Scheune, auf dessen Grund später eine Stadtvilla errichtet wurde, wurde unweit davon entfernt ein neuer Gulfhof aufgebaut, der heute auch als [[Hof Barenbusch|''Hof Barenbusch'']] bezeichnet wird.


In der stattlichen Villa, seinerzeit im Besitz der Familie Bussen, verlebte der um Stadt und Land hochverdiente [[Popke Fegter]] seine letzten Lebensmonate, nachdem er nach einem Schlaganfall bettlägerig geworden war.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 26</ref>
In der stattlichen Villa, seinerzeit im Besitz der [[Gerda Fegter|Familie Bussen]], verlebte der um Stadt und Land hochverdiente [[Popke Fegter]] seine letzten Lebensmonate, nachdem er nach einem Schlaganfall bettlägerig geworden war.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 26</ref>


==Beschreibung==
==Beschreibung==