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Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorationsverband Norden|Melioration]] (Verbesserung der Bodenbeschaffenheit in der Landwirtschaft) half zur Senkung der Arbeitslosigkeit, was den aufstrebenden Nationalsozialisten zuwider lief. Nach deren Machtergreifung musste Fegter unter Denunziationen und Verleumdungen leiden; auch, weil er über Hermann Göring spottete. Er hatte sich vor seinen Mitarbeitern in der Eisenhütte über dessen ründliche Figur lustig gemacht und wurde deshalb (vorübergehend) von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) inhaftiert. Dann verlor er (1936) durch Enteignung, vorangetrieben durch die NSDAP, die Eisenhütte. 1937 gab er sein Amt als Obersielrichter auf und floh im Folgejahr mit seiner [[Maria Fegter]] zunächst nach Wiesbaden. Doch auch hier war er vor den Schikanen der Gestapo nicht geschützt.
Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorationsverband Norden|Melioration]] (Verbesserung der Bodenbeschaffenheit in der Landwirtschaft) half zur Senkung der Arbeitslosigkeit, was den aufstrebenden Nationalsozialisten zuwider lief. Nach deren Machtergreifung musste Fegter unter Denunziationen und Verleumdungen leiden; auch, weil er über Hermann Göring spottete. Er hatte sich vor seinen Mitarbeitern in der Eisenhütte über dessen ründliche Figur lustig gemacht und wurde deshalb (vorübergehend) von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) inhaftiert. Dann verlor er (1936) durch Enteignung, vorangetrieben durch die NSDAP, die Eisenhütte. 1937 gab er sein Amt als Obersielrichter auf und floh im Folgejahr mit seiner [[Maria Fegter]] zunächst nach Wiesbaden. Doch auch hier war er vor den Schikanen der Gestapo nicht geschützt.


Nach dem Tod seiner Frau (1938) zog er zu seinem Sohn [[Georg Fegter]] nach Hannover, um sich in dessen Pflege zu begeben. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam er nach Norden zurück und starb nach einem Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße. Die letzten Monate seines Lebens wurde er von seiner Schwiegertochter Gerda (geb. Bussen) gepflegt, wobei schon bald ein Umzug nach [[Barenbusch]] zur Familie Bussen erfolgte.
Nach dem Tod seiner Frau (1938) zog er zu seinem Sohn [[Georg Fegter]] nach Hannover, um sich in dessen Pflege zu begeben. 1944 kam er nach Norden zurück und erlittet einen schweren Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße. Da die Wohnung, nun von Fegters Nachfolger in der Eisenhütte, [[Gerhard Uphoff]] bewohnt, kaum mehr Platz für die Pflege des bettlägerigen Fegters bot, zog die Familie in das der Familie seine Schwiegertochter [[Gerda Bussen]] gehörende [[Haus Barenbusch]], wo sie ihn die letzte Zeit seines Lebens pflegte.


Fegter wurde schließlich neben seiner Frau auf dem Friedhof in Grimserum (Gemeinde Krummhörn) beerdigt.
Fegter wurde schließlich neben seiner Frau auf dem Friedhof in Grimserum (Gemeinde Krummhörn) beerdigt.