An der Welle: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straße existierte bereits vor 1870, wie Daten der preußischen Grundsteuervermessung aus dieser Zeit darlegen.<ref>Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)</ref> Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref name=":0">Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Wahrscheinlich gehört sie jedoch zu den ältesten Straßen der Stadt, wenn man an die Wichtigkeit einer Wasserversorgung für einen jeden Ort denkt. | Die Straße existierte bereits vor 1870, wie Daten der preußischen Grundsteuervermessung aus dieser Zeit darlegen.<ref>Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)</ref> Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref name=":0">Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Wahrscheinlich gehört sie jedoch zu den ältesten Straßen der Stadt, wenn man an die Wichtigkeit einer Wasserversorgung für einen jeden Ort denkt. | ||
Im [[Eingemeindungsvertrag]] von 1919 zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] wurde festgehalten, dass die Straße zeitnah befestigt werden soll.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60</ref> | |||
In früheren Zeiten war An der Welle auch Teil des sogenannten [[Dodentwenter]], einem Leichenweg, über den die Verstorbenen aus der [[Westermarsch]] zum [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] überführt wurden. Bis 1925 diente ein Nebenraum im [[Lentzhof]] als ''Übergangsleichenhalle''. Die Verstorbenen wurden zunächst hierher transportiert und dann im Lentzhof auf den städtischen Leichenwagen umgebettet. Von da an erfolgte dann die Verbringung auf den [[Neuer Friedhof|städtischen Friedhof]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 204</ref> | In früheren Zeiten war An der Welle auch Teil des sogenannten [[Dodentwenter]], einem Leichenweg, über den die Verstorbenen aus der [[Westermarsch]] zum [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] überführt wurden. Bis 1925 diente ein Nebenraum im [[Lentzhof]] als ''Übergangsleichenhalle''. Die Verstorbenen wurden zunächst hierher transportiert und dann im Lentzhof auf den städtischen Leichenwagen umgebettet. Von da an erfolgte dann die Verbringung auf den [[Neuer Friedhof|städtischen Friedhof]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 204</ref> | ||