Hof Rysdyk: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Name gehört zu den Fachausdrücken des Wasserbaus und bezeichnet einen mit Buschwerk befestigten Deich oder Faschinendeich bzw. einen mit Strauchsinkstücken erstellten Damm.<ref>Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer, S. 191</ref> Möglich ist jedoch auch eine Benennung nach einem Familiennamen. So findet ein [[Jacob Rijsdijk]], ein [[Mennonitengemeinde Norden|mennonitischer Prediger]] in der Geschichte Nordens Erwähnung. Dieser steht jedoch wohl eher nicht in einer Beziehung zum Hof, wenngleich sein Name wahrscheinlich einen ähnlichen Ursprung hat. 1811 werden im Einwohnerverzeichnis zwei weitere Personen mit dem Namen ''Rysdyk'' genannt. Ihre Berufe werden jedoch als Fuhrmann und Schiffer angegeben, sodass davon auszugehen ist, dass auch sie keine Beziehung zum Hof haben.<ref>Cremer, Ufke (1934): Die Einwohner der Stadt Norden im Jahre 1811, Norden, S. 37</ref> | Der Name gehört zu den Fachausdrücken des Wasserbaus und bezeichnet einen mit Buschwerk befestigten Deich oder Faschinendeich bzw. einen mit Strauchsinkstücken erstellten Damm.<ref>Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer, S. 191</ref> Möglich ist jedoch auch eine Benennung nach einem Familiennamen. So findet ein [[Jacob Rijsdijk]], ein [[Mennonitengemeinde Norden|mennonitischer Prediger]] in der Geschichte Nordens Erwähnung. Dieser steht jedoch wohl eher nicht in einer Beziehung zum Hof, wenngleich sein Name wahrscheinlich einen ähnlichen Ursprung hat. 1811 werden im Einwohnerverzeichnis zwei weitere Personen mit dem Namen ''Rysdyk'' genannt. Ihre Berufe werden jedoch als Fuhrmann und Schiffer angegeben, sodass davon auszugehen ist, dass auch sie keine Beziehung zum Hof haben.<ref>Cremer, Ufke (1934): Die Einwohner der Stadt Norden im Jahre 1811, Norden, S. 37</ref> | ||
1594 soll sich an der Stelle des heutigen Hofs noch das sogenannte ''Enno Karstens Hauß'' befunden haben.<ref>StAA, Rep. 244, B, Nr. 2889</ref> 1848 gehörten zum Hof zwei Wohngebäude, die 22 Personen beherbergten.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55329 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55329</ref> | 1594 soll sich an der Stelle des heutigen Hofs noch das sogenannte ''Enno Karstens Hauß'' befunden haben.<ref>StAA, Rep. 244, B, Nr. 2889</ref> In der Zeit um 1793 gehörte der Hof dann offenbar dem Ausmiener (Auktionator) Fridag.<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 195</ref> 1848 gehörten zum Hof zwei Wohngebäude, die 22 Personen beherbergten.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55329 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55329</ref> | ||
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