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Das Gebäude wurde sehr 1904 von der im selben Jahr gegründeten [[Norder Bank]] errichtet und diente ihr als Hauptgeschäftssitz.<ref name=":0" /><ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 29</ref> Es umfasste zunächst nur die heutigen Hausnummern 46 und 47.<ref name=":1">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 28</ref> Zur selben Zeit erbaute die Sparkasse an der [[Große Neustraße 1|Großen Neustraße 1]] ihr neues Hauptgebäude, das stilistisch ähnlich war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref>
Das Gebäude wurde sehr 1904 von der im selben Jahr gegründeten [[Norder Bank]] errichtet und diente ihr als Hauptgeschäftssitz.<ref name=":0" /><ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 29</ref> Es umfasste zunächst nur die heutigen Hausnummern 46 und 47.<ref name=":1">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 28</ref> Zur selben Zeit erbaute die Sparkasse an der [[Große Neustraße 1|Großen Neustraße 1]] ihr neues Hauptgebäude, das stilistisch ähnlich war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref>


1975 wurde die ''Löwenbank'' um einen Anbau (Hausnummer 45) erweitert. Die Fassade des Erweiterungsbaus erdrückte den stilvollen Altbau und passte auch sonst nicht zum Rest der Bebauung der Straße. Kritische Stimmen wurden laut, der Volksmund verspottete den Anbau schon bald als ''Kredit-Bahnhof''.<ref name=":0" /> Auch zeigten sich die kaum integrierten beiden Gebäudeteile als wenig zweckmäßig. Die Sparkasse lobte daraufhin Mitte der 1980er Jahre einen Wettbewerb aus, der die beanstandeten Mängel beseitigte und die ''Löwenbank'' bis 1988 in ihren ursprünglichen und für Norden typischen Zustand zurückversetzte. Vom ehemaligen Neubau wurden zwei Stockwerke abgetragen und die Fassaden an die bestehende Bebauung angepasst. Damit war insgesamt ein Ensemble geschaffen, das nicht nur in Norden, sondern auch über seine Grenzen hinaus Beachtung fand.<ref name=":0">[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref><ref name=":1" />  
1975 wurde die ''Löwenbank'' um einen Anbau (Hausnummer 45) erweitert. Die Fassade des Erweiterungsbaus erdrückte den stilvollen Altbau und passte auch sonst nicht zum Rest der Bebauung der Straße. Kritische Stimmen wurden laut, der Volksmund verspottete den Anbau schon bald als ''Kredit-Bahnhof''.<ref name=":0" /> Auch zeigten sich die kaum integrierten beiden Gebäudeteile als wenig zweckmäßig. Die Sparkasse lobte daraufhin Mitte der 1980er Jahre einen Wettbewerb aus, der die beanstandeten Mängel beseitigte und die ''Löwenbank'' bis 1988 in ihren ursprünglichen und für Norden typischen Zustand zurückversetzte. Vom ehemaligen Neubau wurden zwei Stockwerke abgetragen und die Fassaden an die bestehende Bebauung angepasst, die große Halle des Bankgebäudes ab 1985 als erstes umgestaltet. Damit war insgesamt ein Ensemble geschaffen, das nicht nur in Norden, sondern auch über seine Grenzen hinaus Beachtung fand.<ref name=":0">[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref><ref name=":1" />  


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