Baumstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Baumstraße mit blühenden Bäumen 18 05 1978 (0267450) MZ.jpg|Aufnahme vom 18. Mai 1978.
Datei:Baumstraße mit blühenden Bäumen 18 05 1978 (0267450) MZ.jpg|Aufnahme vom 18. Mai 1978.
Datei:Baumstraße - Blick in die Straße - 03022007.jpg|Blick von der [[Osterstraße]] in die Baumstraße - Aufnahme vom 3. Februar 2007.
Datei:Einfahrt von der Osterstraße in die Baumstraße 18 02 1979 (0267451) MZ.jpg|Blick von der [[Osterstraße]] in die verschneite Baumstraße - Aufnahme vom 18. Februar 1977.
Datei:Baumstraße - Blick in die Straße - 03022007.jpg|Gleicher Blickwinkel, gut 30 Jahre später - Aufnahme vom 3. Februar 2007.
Datei:Baumstraße - 23042004 (1).jpg|Mit blühenden Bäumen - Aufnahme vom 23. April 2004.
Datei:Baumstraße - 23042004 (1).jpg|Mit blühenden Bäumen - Aufnahme vom 23. April 2004.
Datei:Baumstraße - 23042004 (2).jpg|Mit blühenden Bäumen - Aufnahme vom 23. April 2004.
Datei:Baumstraße - 23042004 (2).jpg|Mit blühenden Bäumen - Aufnahme vom 23. April 2004.

Version vom 17. März 2022, 20:34 Uhr

Baumstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um 1930
Namensgebung um 1930
Historische Namen unbekannt

Die Baumstraße ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an den Looger Weg, wo sie über eine Kreuzung auch mit der Gartenallee verbunden ist. Südlich grenzt die Baumstraße an die Osterstraße. Im nördlichen Bereich gehen östlich und westlich der Lange Pfad ab. Weiter südlich ist die Baumstraße auch über eine Lohne mit dem Kampweg verbunden, die jedoch nur für Fußgänger und Zweiradfahrer passierbar ist. Ein gegenüber befindlicher Nebenarm der Baumstraße hat ebenfalls eine Lohne am Ende, die zum Eibenweg führt.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend sind die zahlreichen japanischen Kirschbäume, die alleetypisch entlang der Straßenseiten gepflanzt wurden. Insbesondere während der Blütezeit im April und Mai gilt die Baumstraße daher mit dem Hollweg als schönste Straße Nordens.

Entwicklung

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist nur ein kleiner nördlicher Arm verzeichnet, weshalb angenommen werden, dass der restliche Bereich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts fest erschlossen wurde.[1] Zuvor gehörte die Baumstraße zum Umland der Uldingaburg. Hier befanden sich Gärten zum Anbau verschiedener Gewächse. Anhand der in der Straße befindlichen Gebäude kann eine Erschließung der Straße zu Wohnzwecken für die Zeit um 1930 angenommen werden.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht fast ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. Erhaltene Gebäude aus dem Umfeld der einstigen Uldingaburg sind neben dem Ekeler Vorwerk und der dazugehörigen Scheune (heute: Philadelphia Community) auch ein weiteres Gebäude auf der anderen Straßenseite, welches ebenfalls ein Nebengebäude dieses Guts war.

Das Gebäude an der Baumstraße 34 aus den 1960er Jahren wurde im Herbst 2020 ohne Not abgerissen, um hier des reinen Profits wegen ein Mehrparteienhaus (4 Wohnungen) zu errichten. Durch den Bau wurde die kleinteilige Struktur der nördlichen Baumstraße unwiederbringlich zerstört; das hier entstandene Gebäude fügt sich zudem nicht annähernd in das Straßenbild ein. Ein Umstand, der in der Amtszeit von Bürgermeister Schmelzle stadtweit nie da gewesene Dimensionen angenommen hat.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch