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In unmittelbarer Nähe von der ehemaligen Ortschaft Itzendorf entstand spätestens ab 1780 ein rund 20 Metern langer Nachfolgebau für den Hafen, der bis 1840 in Betrieb war. Östlich davon entwickelte sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein weiterer Hafen, den man zunächst als ''[[Fischerhausen]] am sogenannten Norddeich'' bezeichnete. Nahe dieses Hafens befanden sich zwei Bauernhöfe und ein Wirtshaus (den sogenannten [[Seebergskrug]]), welche mit weiteren kleinen Gebäuden zu einer Kleinstsiedlung verwuchsen und eine Art ersten Ortskern bildeten, von dem aus sich der Ort weiter entwickelte.
In unmittelbarer Nähe von der ehemaligen Ortschaft Itzendorf entstand spätestens ab 1780 ein rund 20 Metern langer Nachfolgebau für den Hafen, der bis 1840 in Betrieb war. Östlich davon entwickelte sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein weiterer Hafen, den man zunächst als ''[[Fischerhausen]] am sogenannten Norddeich'' bezeichnete. Nahe dieses Hafens befanden sich zwei Bauernhöfe und ein Wirtshaus (den sogenannten [[Seebergskrug]]), welche mit weiteren kleinen Gebäuden zu einer Kleinstsiedlung verwuchsen und eine Art ersten Ortskern bildeten, von dem aus sich der Ort weiter entwickelte.
[[Datei:Norddeich Kinder Ausflug um 1930 01.jpg|links|mini|Schulausflug um 1930.]]


Im 18. Jahrhundert gewann der Tourismus allmählich an immer größer werdender Bedeutung, jedoch blieben die bis dahin vorherrschenden Wirtschaftszweige - die Fischerei und die Landwirtschaft - bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterhin von zentraler Bedeutung. Mit dem Tode des letzten Grafen von Ostfriesland, [[Carl Edzard Cirksena]], fiel Ostfriesland - und damit auch Norddeich - im Jahre 1744 an das Königreich Preußen. Nach dem Sieg Napoleons über Preußen im Jahr 1806 wurde Ostfriesland ab 1807 Teil des Königreichs Holland, einem Vasallenstaat Frankreichs. Dies blieb bis 1813 so, als Ostfriesland nach der Vertreibung Napoleons wieder an Preußen fiel. In diesem Jahr wurde Norddeich erstmals als ''Küstenbadeort'' bezeichnet.[[Datei:Norddeich Badeanstalt 05 08 1938 01.jpg|mini|Badegäste vergnügen sich im Wasser (5. August 1938).]]
Im 18. Jahrhundert gewann der Tourismus allmählich an immer größer werdender Bedeutung, jedoch blieben die bis dahin vorherrschenden Wirtschaftszweige - die Fischerei und die Landwirtschaft - bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterhin von zentraler Bedeutung. Mit dem Tode des letzten Grafen von Ostfriesland, [[Carl Edzard Cirksena]], fiel Ostfriesland - und damit auch Norddeich - im Jahre 1744 an das Königreich Preußen. Nach dem Sieg Napoleons über Preußen im Jahr 1806 wurde Ostfriesland ab 1807 Teil des Königreichs Holland, einem Vasallenstaat Frankreichs. Dies blieb bis 1813 so, als Ostfriesland nach der Vertreibung Napoleons wieder an Preußen fiel. In diesem Jahr wurde Norddeich erstmals als ''Küstenbadeort'' bezeichnet.[[Datei:Norddeich Badeanstalt 05 08 1938 01.jpg|mini|Badegäste vergnügen sich im Wasser (5. August 1938).]]