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Die '''Baustoffhandlung Wieben''' (ehemals: ''Holzhandlung Stroman'') war eine Baustoffhandlung an der [[Brückstraße]] 6 in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von [[Dodo D. Stroman|Dodo D. Stroman]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151</ref> Heute wird das denkmalgeschützte Haupthaus aus dem Jahr 1834 für Wohnzwecke genutzt, in der im rückwärtigen Bereich des Geländes befindlichen Scheune richtete der [[Hotel Reichshof|Reichshof]] einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.
Die '''Baustoffhandlung Wieben''' (ehemals: ''Holzhandlung Stroman'') war eine Baustoffhandlung an der [[Brückstraße]] 6 in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von [[Dodo D. Stroman|Dodo D. Stroman]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151</ref> Heute wird das denkmalgeschützte Haupthaus aus dem Jahr 1834 für Wohnzwecke genutzt, in der im rückwärtigen Bereich des Geländes befindlichen Scheune richtete der [[Hotel Reichshof|Reichshof]] einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.
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==Geschichte==
==Geschichte==
Bereits vor der Übernahme durch [[Dodo D. Stroman]] im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei ''G. W. Claassen'', die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die ''Baustoffhandlung Wieben''.
Bereits vor der Übernahme durch [[Dodo D. Stroman]] im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei ''G. W. Claassen'', die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die ''Baustoffhandlung Wieben''.