Ekeler Vorwerk: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Name erklärt sich aus seiner Lage im Stadtteil [[Ekel]] und seiner Eigenschaft als Vorwerk (auch "Vorwerck"). Als solche bezeichnet man landwirtschaftliche Nebengebäude bzw. Höfe, die sich außerhalb der Befestigungslagen einer Burg oder ähnliches befanden. Erwähnt wird das Ekeler Vorwerk erstmalig im Jahr 1605 als Schatthaus (Schatzhaus) des Adeligen Albert von Jemgum, welcher nach dem Todes letzten [[Uldinga]] die [[Uldingaburg]] und das gesamte [[Gut Ekel]] geerbt hatte. | Der Name erklärt sich aus seiner Lage im Stadtteil [[Ekel]] und seiner Eigenschaft als Vorwerk (auch "Vorwerck"). Als solche bezeichnet man landwirtschaftliche Nebengebäude bzw. Höfe, die sich außerhalb der Befestigungslagen einer Burg oder ähnliches befanden. Erwähnt wird das Ekeler Vorwerk erstmalig im Jahr 1605 als Schatthaus (Schatzhaus) des Adeligen Albert von Jemgum, welcher nach dem Todes letzten [[Uldinga]] die [[Uldingaburg]] und das gesamte [[Gut Ekel]] geerbt hatte. | ||
Das Gebäude besteht aus einem Wohnhaus und einer Scheune. Beide Gebäude sind bis heute erhalten, wenngleich sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach über- bzw. umbaut wurden. | Das Gebäude besteht aus einem Wohnhaus und einer Scheune. Beide Gebäude sind bis heute erhalten, wenngleich sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach über- bzw. umbaut wurden. Das Hauptgebäude wird als Wohnhaus genutzt, die Scheune beherbergt seit etwa 2005 eine Freikirche (Philadelphia Community). Nebenräume der Scheune werden von der Partei "Bündnis '90 Die Grünen" genutzt. Dahinter befindet sich ein kleines Dojo. | ||
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden Haus und Garten als [[Schützenhaus]] genutzt, der Garten wurde um 1960 abgeholzt und bebaut. Hier entstanden zahlreiche Wohnhäuser. | Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden Haus und Garten als [[Schützenhaus]] genutzt, der Garten wurde um 1960 abgeholzt und bebaut. Hier entstanden zahlreiche Wohnhäuser. | ||