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Im Zuge ihrer ersten Polizeireform gaben die Briten im September 1945 erste verbindliche Richtlinien für eine umfassende Polizeireform bekannt. In Aurich richteten sie eine Polizeiverwaltung als selbstständige Behörde unter Führung eines Polizeichefs ein. Die Polizei unterstand fortan nicht mehr unter Kontrolle der Landräte und Bürgermeister, sondern der Regierungsbezirke, die jedoch nach wie vor der britischen Besatzungsmacht unterstand. Die Kommunen blieben Kostenträger für personelle und sachliche Aufwendungen.
Im Zuge ihrer ersten Polizeireform gaben die Briten im September 1945 erste verbindliche Richtlinien für eine umfassende Polizeireform bekannt. In Aurich richteten sie eine Polizeiverwaltung als selbstständige Behörde unter Führung eines Polizeichefs ein. Die Polizei unterstand fortan nicht mehr unter Kontrolle der Landräte und Bürgermeister, sondern der Regierungsbezirke, die jedoch nach wie vor der britischen Besatzungsmacht unterstand. Die Kommunen blieben Kostenträger für personelle und sachliche Aufwendungen.
Mit fortschreitender Zeit arbeiteten die britische Militärpolizei immer enger mit den deutschen Beamten zusammen. So führten sie beispielsweise im November 1945 eine gemeinsame, sehr erfolgreiche Razzia gegen den Schwarzmarkt durch, bei der große Mengen an schwarz gehandelter Ware beschlagnahmt und mehrere hundert Personen identifiziert oder verhaftet wurden.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 89</ref>


===Bundesrepublik Deutschland===
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