COVID 19-Pandemie: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 63: | Zeile 63: | ||
===Erneute Verschlechterung=== | ===Erneute Verschlechterung=== | ||
Entgegen der allgemeinen Erwartungen ließ der Impffortschritt mit zunehmender Verbesserung der Lage nach, sodass die Infektionszahlen ab November 2021 wieder neue Höchstzahlen erreichten. Bereits Ende Oktober des Jahres wurde dann erstmals wieder eine bundesweite Inzidenz über 100 gemeldet. Diese stieg in der Folgezeit exponentiell an, sodass ein Großteil der eigentlich aufgehobenen Einschränkungen wieder in Kraft trat. In zahlreichen Städten wurden die Weihnachtsmärkte wieder abgesagt, obwohl sie teilweise bereits wieder aufgebaut wurden. Andere Städte setzten für ihre Märkte auf ''2G'' oder ''2G-Plus'' (''2G'' plus Testung). In Norden konnte der Weihnachtsmarkt unter der ''2G''-Relegung stattfinden. Zu Recht oder zu Unrecht fühlten sich die zahlreichen Nicht-Geimpften, die von Seiten der anerkannten Wissenschaft unisono als wesentliche Kraft der fortschreitenden Pandemie ausgemacht wurden, vom Alltagsleben ausgegrenzt. In der gleichen Zeit wurde die Impfkampagne wieder hochgefahren und nun auch Drittimpfungen empfohlen, wobei insbesondere auf die Präparate der Hersteller ''Moderna'' und ''BionTech Pfizer'' zurückgegriffen wurde. | Entgegen der allgemeinen Erwartungen ließ der Impffortschritt mit zunehmender Verbesserung der Lage nach, sodass die Infektionszahlen ab November 2021 wieder neue Höchstzahlen erreichten. Bereits Ende Oktober des Jahres wurde dann erstmals wieder eine bundesweite Inzidenz über 100 gemeldet. Diese stieg in der Folgezeit exponentiell an, sodass ein Großteil der eigentlich aufgehobenen Einschränkungen wieder in Kraft trat. In zahlreichen Städten wurden die Weihnachtsmärkte wieder abgesagt, obwohl sie teilweise bereits wieder aufgebaut wurden. Andere Städte setzten für ihre Märkte auf ''2G'' oder ''2G-Plus'' (''2G'' plus Testung). In Norden konnte der Weihnachtsmarkt unter der ''2G''-Relegung stattfinden. Zu Recht oder zu Unrecht fühlten sich die zahlreichen Nicht-Geimpften, die von Seiten der anerkannten Wissenschaft unisono als wesentliche Kraft der fortschreitenden Pandemie ausgemacht wurden, vom Alltagsleben ausgegrenzt. In der gleichen Zeit wurde die Impfkampagne wieder hochgefahren und nun auch Drittimpfungen empfohlen, wobei insbesondere auf die Präparate der Hersteller ''Moderna'' und ''BionTech Pfizer'' zurückgegriffen wurde. | ||
Auch im neuen Jahr 2022 stiegen die Infektionszahlen, wobei zwar ebenfalls die Zahl der sogenannten Hospitalisierungen zunahm, dies jedoch nur absolut und nicht äquivalent prozentual. Ein Großteil der Wissenschaftler sah hierin ein klares Zeichen dafür, dass sich das Virus in der neuen ''Omikron-Variante'' abschwächte und immer weiter auf die oberen Atemwege verlagerte. | |||
Anstatt abzuwarten, wie sich das weitere Geschehen entwickelt, kam es seit dem neuen Jahr zu immer häufiger, sogenannten ''Montagsspaziergängen''. Hierbei handelte es sich um nicht angezeigte und damit eigentlich unrechtmäßige Versammlungen, die von den Teilnehmern jedoch als zufällige Begegnung deklariert wurden. Diese verabredeten sich zuvor über den bei Querdenkern sehr beliebtem Messenger ''Telegram'', deren Betreiber zusicherten, keine Daten zu zensieren oder weiterzugeben. Tatsächlich weiß bis heute niemand, wer die Daten wo speichert und für welche Zwecke benutzt. Dennoch war ''Telegram'' das Kommunikationsportal der Corona-Maßnahmenkritiker schlechthin. | |||
Die immer häufigeren Montagsspaziergängen waren nun nicht mehr hauptsächlich von Wirrköpfen und Esoterikern durchsetzt, auch immer mehr Anhänger rechtsextremistischer Ansichten unterwanderten diese. Den ''Erfolg'' der Spaziergänge nutzten die Extremisten, um auf weitere Themen aus ihrer kruden Ideologie aufmerksam zu machen. Kritisiert wurde daher vor allem, dass sich ''normale Bürger'' zum Helfershelfer von Demokratiefeinden machten. | |||
Letztlich führten die Spaziergänge wie erwartet zu keinerlei politischen Änderungen, sondern lediglich dazu, dass sich die Fronten von Impfbefürwortern und -gegnern weiter verhärteten und die ohnehin schon überbelastete Polizei weitere, unzählige Überstunden leisten musste. | |||
Anfang Februar hoben mehrere benachbarte Länder, insbesondere die skandinavischen - in denen die Impfbereitschaft um ein Vielfaches höher war - die Corona-Einschränkungen weitestgehend auf. Auch die Bundesregierung stellte deutliche Lockerungen zum Frühjahr in Aussicht, da sich immer mehr abzeichnete, dass sich das Virus tatsächlich abmilderte. | |||
[[Kategorie:Ereignisse]] | [[Kategorie:Ereignisse]] | ||