Kaufmannsches Haus: Unterschied zwischen den Versionen
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|Bauweise | |Bauweise | ||
| | |Ziegelsteinbau mit Gulfscheune | ||
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|Erhaltungszustand | |Erhaltungszustand | ||
| | |1952 abgebrochen | ||
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1804 verkaufte Janssen Grund und Boden an seine beiden Söhne [[Roolf Janssen Berends Brau]] und [[Gerd Brau|Gerd B. Brau]]. Sowohl Janssen als auch seine Söhne hatten den Namen ''Brau'' für ihre Berufsbezeichnung als weiteren Nachnamen angenommen. Nach dem Tode von Roolf Brau im Jahre 1813 übernahm seine einzige Tochter [[Antje Roolfs Brau]] mit ihrem Mann [[Hayung Itzen Damm]] aus der [[Westermarsch]] das Haus und den damit verbundenen Betrieb.<ref name=":1" /><ref>Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2</ref> Zwischenzeitlich war aus der Brauerei eine Brennerei geworden. Der Hof von Damm in der Westermarsch, der gut 75,5 [[Diemat]] umfasste, wurde bis 1855 von Norden aus bewirtschaftet.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> | 1804 verkaufte Janssen Grund und Boden an seine beiden Söhne [[Roolf Janssen Berends Brau]] und [[Gerd Brau|Gerd B. Brau]]. Sowohl Janssen als auch seine Söhne hatten den Namen ''Brau'' für ihre Berufsbezeichnung als weiteren Nachnamen angenommen. Nach dem Tode von Roolf Brau im Jahre 1813 übernahm seine einzige Tochter [[Antje Roolfs Brau]] mit ihrem Mann [[Hayung Itzen Damm]] aus der [[Westermarsch]] das Haus und den damit verbundenen Betrieb.<ref name=":1" /><ref>Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2</ref> Zwischenzeitlich war aus der Brauerei eine Brennerei geworden. Der Hof von Damm in der Westermarsch, der gut 75,5 [[Diemat]] umfasste, wurde bis 1855 von Norden aus bewirtschaftet.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> | ||
In den 1840er Jahren wurde der als Brau- bzw. Brennhaus genutzte Teil des Anwesens abgebrochen, sodass sich der Betrieb auf die Landwirtschaft beschränkte. Dieser wurde nach dem Tode von Damm im Jahre 1851 noch bis 1876 weiter. 1896 übernahm | In den 1840er Jahren wurde der als Brau- bzw. Brennhaus genutzte Teil des Anwesens abgebrochen, sodass sich der Betrieb auf die Landwirtschaft beschränkte. Dieser wurde nach dem Tode von Damm im Jahre 1851 noch bis 1876 weiter. 1896 übernahm der Leiter der [[Gewerbeschule]], [[Harm Kaufmann]], Haus und Grund, woraus sich der letzte bekannte Name erklärt.<ref name=":2" /><ref name=":3">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 86</ref> | ||
Für den Bau des EWE-Servicepunktes von 1952 bis 1953 wurde das Kaufmannsche Haus abgebrochen.<ref name=":3" /> | |||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||