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'''Dr. med. Arend Hoppe''' (* 29. September 1875 in Norden; † 28. Februar 1957 ebenda)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/4017/Arend-Hoppe--Bargebur Grabstein des Dr. Arend Hoppe] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 20. Dezember 2021</ref> war ein Norder Gynäkologe. Er erbte von seinem Schwiegervater [[Jan Klinkenborg]] das [[Haus Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], das später nach ihm auch ''Hoppesches Haus'' genannt wurde.<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 44</ref> Hier hatte er viele Jahre seine Praxis.
'''Dr. med. Arend Hoppe''' (* 29. September 1875 in Norden; † 28. Februar 1957 ebenda)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/4017/Arend-Hoppe--Bargebur Grabstein des Dr. Arend Hoppe] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 20. Dezember 2021</ref> war ein Norder Gynäkologe. Er erbte von seinem Schwiegervater [[Jan Klinkenborg]] das [[Haus Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], das später nach ihm auch ''Hoppesches Haus'' genannt wurde.<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 44</ref> Hier hatte er viele Jahre seine Praxis.
 
__NOTOC__
== Leben ==
==Leben==
Die Sesshaftigkeit der Familie Hoppe in Ostfriesland lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Aus ihr gingen mehrere bedeutende Kaufleute, Pastoren und Verwaltungsbeamte hervor.<ref name=":0">[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Hoppe_Arend.pdf Schuh, Friedrich (1997): Biographie des Arend Immanuel Hoppe], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Die Sesshaftigkeit der Familie Hoppe in Ostfriesland lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Aus ihr gingen mehrere bedeutende Kaufleute, Pastoren und Verwaltungsbeamte hervor.<ref name=":0">[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Hoppe_Arend.pdf Schuh, Friedrich (1997): Biographie des Arend Immanuel Hoppe], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>


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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er als Sanitätsoffizier im III. Reserve-Infanterie-Regiment 15 an der Westfront. eingesetzt. Verheiratet war Hoppe in erster Ehe mit Menna geb. Klinkenborg (1889-1941) aus Norden und nach ihrem Tode in zweiter Ehe mit Luise geb. Fromme (1905-1993) aus Melle. Von den acht Kindern erreichten fünf das Erwachsenenalter. Seine Tochter Theda Beata verh. Schuh (1913-1989) war eine herausragende ostfriesische Familienkundlerin.<ref name=":0" />
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er als Sanitätsoffizier im III. Reserve-Infanterie-Regiment 15 an der Westfront. eingesetzt. Verheiratet war Hoppe in erster Ehe mit Menna geb. Klinkenborg (1889-1941) aus Norden und nach ihrem Tode in zweiter Ehe mit Luise geb. Fromme (1905-1993) aus Melle. Von den acht Kindern erreichten fünf das Erwachsenenalter. Seine Tochter Theda Beata verh. Schuh (1913-1989) war eine herausragende ostfriesische Familienkundlerin.<ref name=":0" />


== Verdienste und Ehrungen ==
==Verdienste und Ehrungen==
Gleich nach seiner Niederlassung in Emden 1913 war Hoppe der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, der „Emder Kunst“, als Mitglied beigetreten, um insbesondere nach seiner Rückkehr aus dem Kriege dort engagiert mitzuarbeiten. In dem Gymnasialprofessor Dr. Friedrich Ritter fand er einen anregenden Gesprächspartner und Mentor für alle ihn interessierenden ostfriesischen Heimat- und Geschichtsthemen. Am 29. April 1919 wurde Hoppe als Nachfolger des Landrats Carl von Frese zum 1. Vorsitzenden gewählt. Während seiner Amtsführung in der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem Kriege erreichte die Emder Kunst ihren höchsten Mitgliederstand.<ref name=":0" />
Gleich nach seiner Niederlassung in Emden 1913 war Hoppe der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, der „Emder Kunst“, als Mitglied beigetreten, um insbesondere nach seiner Rückkehr aus dem Kriege dort engagiert mitzuarbeiten. In dem Gymnasialprofessor Dr. Friedrich Ritter fand er einen anregenden Gesprächspartner und Mentor für alle ihn interessierenden ostfriesischen Heimat- und Geschichtsthemen. Am 29. April 1919 wurde Hoppe als Nachfolger des Landrats Carl von Frese zum 1. Vorsitzenden gewählt. Während seiner Amtsführung in der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem Kriege erreichte die Emder Kunst ihren höchsten Mitgliederstand.<ref name=":0" />