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|Namensgebung
|Namensgebung
|um 1856
|1972
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|Historische Namen
|Historische Namen
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(Lütetsburger) Chaussee
(Lütetsburger) Chaussee
(Lütetsburger) Landstraße
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Die '''Heerstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Bargebur]], [[Tidofeld]] und [[Süderneuland II]], hauptsächlich in erstgenanntem. Nördliche Nebenstraßen sind die [[Heffdammstraße]], [[Zum Hexenkolk]], [[Rembertistraße]], [[Ostertogstraße]], [[Westekelbur]] und [[Am Schlicktief]]. Südlich grenzen der [[Ölmühlenweg]], [[Am Schlicktief]], der [[Kirchpfad]], der [[Alter Postweg |Alte Postweg]], die [[Rheinstraße]], die [[Emsstraße]] und die Straße [[Tidofeld (Straße) | Tidofeld]] an. An ihrem östlichen Ende geht die Heerstraße nahtlos in die Landstraße der Nachbargemeinde Lütetsburg über.
Die '''Heerstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Bargebur]], [[Tidofeld]] und [[Süderneuland II]], hauptsächlich in erstgenanntem. Nördliche Nebenstraßen sind die [[Heffdammstraße]], [[Zum Hexenkolk]], [[Rembertistraße]], [[Ostertogstraße]], [[Westekelbur]] und [[Am Schlicktief]]. Südlich grenzen der [[Ölmühlenweg]], [[Am Schlicktief]], der [[Kirchpfad]], der [[Alter Postweg |Alte Postweg]], die [[Rheinstraße]], die [[Emsstraße]] und die Straße [[Tidofeld (Straße) | Tidofeld]] an. An ihrem östlichen Ende geht die Heerstraße nahtlos in die Landstraße der Nachbargemeinde Lütetsburg über.
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Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7</ref> Vermutlich spätestens 1908 war die seinerzeit noch ''Lütetsburger Chaussee'' genannte Heerstraße befestigt, da sie vom ''[[Radfahrverein Frisia]]'' als Startpunkt für ein großes Rennradrennen nach Aurich und wieder zurück ausgewählt wurde.<ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 15</ref>
Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7</ref> Vermutlich spätestens 1908 war die seinerzeit noch ''Lütetsburger Chaussee'' genannte Heerstraße befestigt, da sie vom ''[[Radfahrverein Frisia]]'' als Startpunkt für ein großes Rennradrennen nach Aurich und wieder zurück ausgewählt wurde.<ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 15</ref>
Ihren heutigen Namen bekam die Heerstraße schließlich im Jahre 1972. Durch die niedersächsische Gebietsreformen kamen die heutigen Stadtteile zu Norden. Da es bereits eine [[Landstraße]] in [[Ostermarsch]] gab, musste eine der Namen neu benannt werden. Da die Landstraße in Ostermarsch wesentlich ländlicher lag, benannte man jene nach Lütetsburg um. Von der Grenze nach Lütetsburg an trägt sie noch ihren früheren Namen.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==