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1883 erhielt Norden einen Anschluss an das Eisenbahnnetz, in dessen Zuge auch der [[Alter Bahnhof Norden|(alte) Norder Bahnhof]] in [[Süderneuland I]] errichtet wurde. Das touristisch aufstrebende Norddeich und insbesondere Norderney konnte von den Reisenden jedoch weiterhin nicht per Bahn erreicht werden. Sie mussten also in Süderneuland umsteigen und mittels Kutschen zu den Fähranlegern transportiert werden. Da der Fährverkehr nur ein oder wenige Male täglich verkehrte, mussten sie nicht selten in einem der zahlreichen Norder Gasthäuser nächtigen.
1883 erhielt Norden einen Anschluss an das Eisenbahnnetz, in dessen Zuge auch der [[Alter Bahnhof Norden|(alte) Norder Bahnhof]] in [[Süderneuland I]] errichtet wurde. Das touristisch aufstrebende Norddeich und insbesondere Norderney konnte von den Reisenden jedoch weiterhin nicht per Bahn erreicht werden. Sie mussten also in Süderneuland umsteigen und mittels Kutschen zu den Fähranlegern transportiert werden. Da der Fährverkehr nur ein oder wenige Male täglich verkehrte, mussten sie nicht selten in einem der zahlreichen Norder Gasthäuser nächtigen.


Von 1889 bis 1892 glich Norddeich einer Großbaustelle. In diesem Zuge wurde der [[Norddeicher Hafen]] erheblich ausgebaut und vier Wochen nach der Fertigstellung der Mole schließlich auch der Bahnhof Norddeich-Mole errichtet.<ref>Obenaus, Herbert (2005): Historisches Handbuch der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Göttingen, S. 1123</ref> Zuvor wurde der Bahnhof Norddeich fertiggestellt, der im Gegensatz zu seinem Pendant am [[Mole Norddeich|Molenkopf]] nicht bloß eine Haltestelle war.
Von 1889 bis 1892 glich Norddeich einer Großbaustelle. In diesem Zuge wurde der [[Norddeicher Hafen]] erheblich ausgebaut und 1895 schließlich auch der Bahnhof Norddeich-Mole errichtet.<ref>Obenaus, Herbert (2005): Historisches Handbuch der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Göttingen, S. 1123</ref><ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 36</ref> Zuvor wurde der Bahnhof Norddeich fertiggestellt, der im Gegensatz zu seinem Pendant am [[Mole Norddeich|Molenkopf]] nicht bloß eine Haltestelle war.


Am 15. Februar 2005 setzte sich aus ungeklärter Ursache ein auf dem Abstellgleis befindlicher InterCity selbstständig in Bewegung, walzte den Prellbock am Gleisende nieder und rollte die Böschung runter. Der Steuerwagen sprang aus den Schienen, da diese hier endeten.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/95754/Zug-rollte-Boeschung-hinunter Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 17. Februar 2005], abgerufen am 26. April 2021</ref>
Am 15. Februar 2005 setzte sich aus ungeklärter Ursache ein auf dem Abstellgleis befindlicher InterCity selbstständig in Bewegung, walzte den Prellbock am Gleisende nieder und rollte die Böschung runter. Der Steuerwagen sprang aus den Schienen, da diese hier endeten.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/95754/Zug-rollte-Boeschung-hinunter Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 17. Februar 2005], abgerufen am 26. April 2021</ref>