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|Gründung
|Gründung
|um oder vor 1904
|1904
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|Auflösung
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|1922 / 1923
|1923
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|Rechtsform
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|Hauptsitz
|Hauptsitz
|[[Neuer Weg]] 45-48
|[[Neuer Weg 45-47]]
26506 Norden
26506 Norden
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__NOTOC__
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Die '''Norder Bank AG''' war ein in Norden ansässiges Geldinstitut, das wahrscheinlich 1904 gegründet und 1922 oder 1923 aufgelöst wurde.<ref>[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/5GJ5PLIHDTDRU2Y4UGZLIYJJ56LNAJRN Eintrag in der Deutschen Digitalen Bibliothek], abgerufen am 10. Juni 2021</ref><ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169</ref><ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 28</ref> Sie hatte ihren Sitz in der sogenannten [[Löwenbank]], wie das Gebäude am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 45-48 wegen des über dem Eingang befindlichen Löwen umgangssprachlich genannt wird. Auch in Emden soll es eine Filiale gegeben haben.<ref>[https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/der-verein/ Erwähnung der Norder Bank AG], abgerufen am 10. Juni 2021</ref>
Die '''Norder Bank AG''' war ein in Norden ansässiges Geldinstitut, das zunächst eigenständig war und zuletzt als Zweigstelle zum ''Barmer Bankverein'' aus Wuppertal gehörte.


Um die Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde die Bank vom Barmer Bankverein übernommen, der sich 1922 aus den kleineren Orten zurückzog.<ref name=":1" /> 1924 zog die [[Sparkasse Aurich-Norden]] in das einstige Bankgebäude der ''Norder Bank''.''<ref name=":0">[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref>''
== Geschichte ==
Die Bank wurde 1904 als eigenständiges Bankinstitut gegründet.<ref name=":2">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 29</ref> Sie hatte ihren Sitz in der sogenannten ''[[Löwenbank]]'', wie das Gebäude am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 45-47 wegen des über dem Eingang befindlichen Löwen umgangssprachlich genannt wird und war auch Erbauer dieses Gebäudes.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169</ref>
 
Kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Bank vom ''Barmer Bankverein Hinsberg, Fischer & Co.'' aus Wuppertal übernommen. Auch in Emden soll es eine Filiale dieses Bankvereins gegeben haben.<ref>[https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/der-verein/ Erwähnung der Norder Bank AG], abgerufen am 10. Juni 2021</ref> Wenige Jahre später, ab 1922, zog sich dieser jedoch wegen der Wirtschaftskrise und grassierenden Inflation aus den kleineren Orten zurück.<ref name=":2" /><ref name=":1" /> 1923 betraf die Schließung auch die Norder Filalie, weshalb Gebäude und Inventare 1924 für 100.000 RM von der [[Kreis- und Stadtsparkasse Norden]] übernommen wurden, die bis dahin an der [[Große Neustraße 1|Großen Neustraße 1]] ansässig war.<ref name=":2" />''<ref name=":0">[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref>''


Als Nachfolger der ''Norder Bank'' kann die [[Vereinsbank Norden]] angesehen werden, wenngleich dies nicht in direkter oder rechtlicher Hinsicht gilt, sondern diese vielmehr die entstandene Lücke im Bankenwesen schloss.<ref name=":1" />
Als Nachfolger der ''Norder Bank'' kann die [[Vereinsbank Norden]] angesehen werden, wenngleich dies nicht in direkter oder rechtlicher Hinsicht gilt, sondern diese vielmehr die entstandene Lücke im Bankenwesen schloss.<ref name=":1" />