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|Erbauer
|Erbauer
|unbekannt
|Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]]
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|Burgentyp
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|Steinhaus
|Steinhaus mit Turm
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|Erhaltungszustand
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Die '''Uldingaburg''' (auch "(Ekeler) Torenhus" bzw. "(Ekeler) Torenhues" genannt) war eine Burg, die sich im Winkel der heutigen Straßenzüge [[Schulstraße]] und [[An der Gartenallee]] befunden hat. Es war Hautgebäude vom "Gut Ekel" zu dem auch das heute noch erhaltene, um 1600 erbaute und 1605 erstmals erwähnte [[Ekeler Vorwerk]] gehörte. Dieses war das Schatthaus (Schatzhaus) der Burg.
Die '''Uldingaburg''' (auch "(Ekeler) Torenhus" bzw. "(Ekeler) Torenhues" genannt) war eine Burg, die sich im Winkel der heutigen Straßenzüge [[Schulstraße]] und [[An der Gartenallee]] befunden hat. Es war Hautgebäude vom "Gut Ekel" zu dem auch das heute noch erhaltene, um 1600 erbaute und 1605 erstmals erwähnte [[Ekeler Vorwerk]] gehörte. Dieses war das Schatthaus (Schatzhaus) der Burg.


Es ist nicht überliefert, wann die Uldingaburg errichtet wurde, sie existierte jedoch spätens um 1500. Für diese Zeit wird das Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]] als Grundherren genannt. Der letzte männliche Uldinga verstarb 1569 und das gesamte Gut wechselte seinen Besitzer. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuen- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.
Es ist nicht überliefert, wann oder von wem die Uldingaburg errichtet wurde, sie existierte jedoch spätens um 1500. Für diese Zeit wird das Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]] als Grundherren genannt, die es vermutlich auch erbauten. Der letzte männliche Uldinga verstarb 1569 und das gesamte Gut wechselte seinen Besitzer. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuen- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.


Für die Mitte des 17. Jahrhunderts wird ein Arp Wencken als Besitzer genannt. Am 23. Februar 1662 verkauft dieser das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus | Gräfliche Haus]] am [[Am Markt | Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es letztlich seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen, als Morgengabe (Brautgeschenk zur Hochzeit) überschreibt.
Für die Mitte des 17. Jahrhunderts wird ein Arp Wencken als Besitzer genannt. Am 23. Februar 1662 verkauft dieser das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus | Gräfliche Haus]] am [[Am Markt | Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es letztlich seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen, als Morgengabe (Brautgeschenk zur Hochzeit) überschreibt.