Heerstraße: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 27: | Zeile 27: | ||
|Heerweg | |Heerweg | ||
Bargeburer Weg | Bargeburer Weg | ||
(Lütetsburger) Chaussee | |||
|} | |} | ||
Die '''Heerstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Bargebur]], [[Tidofeld]] und [[Süderneuland II]], hauptsächlich in erstgenanntem. Nördliche Nebenstraßen sind die [[Heffdammstraße]], [[Zum Hexenkolk]], [[Rembertistraße]], [[Ostertogstraße]], [[Westekelbur]] und [[Am Schlicktief]]. Südlich grenzen der [[Ölmühlenweg]], [[Am Schlicktief]], der [[Kirchpfad]], der [[Alter Postweg |Alte Postweg]], die [[Rheinstraße]], die [[Emsstraße]] und die Straße [[Tidofeld (Straße) | Tidofeld]] an. An ihrem östlichen Ende geht die Heerstraße nahtlos in die Landstraße der Nachbargemeinde Lütetsburg über. | Die '''Heerstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Bargebur]], [[Tidofeld]] und [[Süderneuland II]], hauptsächlich in erstgenanntem. Nördliche Nebenstraßen sind die [[Heffdammstraße]], [[Zum Hexenkolk]], [[Rembertistraße]], [[Ostertogstraße]], [[Westekelbur]] und [[Am Schlicktief]]. Südlich grenzen der [[Ölmühlenweg]], [[Am Schlicktief]], der [[Kirchpfad]], der [[Alter Postweg |Alte Postweg]], die [[Rheinstraße]], die [[Emsstraße]] und die Straße [[Tidofeld (Straße) | Tidofeld]] an. An ihrem östlichen Ende geht die Heerstraße nahtlos in die Landstraße der Nachbargemeinde Lütetsburg über. | ||
| Zeile 39: | Zeile 41: | ||
Die Straße gehört zu den ältesten im Stadtgebiet, wenngleich sie über Jahrhunderte nur in spärlich befestigter Form existierte und ihr Verlauf sich im Laufe der Zeit änderte. Befestigt und als Chaussee angelegt wurde die Heerstraße im Jahre 1856.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 88</ref> Bis dahin benötigte man als Fußgänger etwa 4,5 Stunden bis nach Dornum.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 162</ref> | Die Straße gehört zu den ältesten im Stadtgebiet, wenngleich sie über Jahrhunderte nur in spärlich befestigter Form existierte und ihr Verlauf sich im Laufe der Zeit änderte. Befestigt und als Chaussee angelegt wurde die Heerstraße im Jahre 1856.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 88</ref> Bis dahin benötigte man als Fußgänger etwa 4,5 Stunden bis nach Dornum.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 162</ref> | ||
Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7</ref> | Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7</ref> Vermutlich spätestens 1908 war die seinerzeit noch ''Lütetsburger Chaussee'' genannte Heerstraße befestigt, da sie vom ''[[Radfahrverein Frisia]]'' als Startpunkt für ein großes Rennradrennen nach Aurich und wieder zurück ausgewählt wurde.<ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 15</ref> | ||
==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||