Brauerei Beck: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
|} | |} | ||
__NOTOC__ | __NOTOC__ | ||
Die '''Brauerei Beck''' (auch: ''Beck'sche Brauerei'') war eine Brauerei in der [[Heringstraße]] in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Sie war ansässig im ''Beck'schen Haus'' und wurde benannt nach seinem Gründer. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1808 errichtet und 1832 erweitert.<ref name=":1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Es ist anzunehmen, dass auch der Brauereibetrieb in dieser Zeit aufgenommen wurde. Ein rückwärtiger Anbau wurde 1934 errichtet. | Die '''Brauerei Beck''' (auch: ''Beck'sche Brauerei'') war eine Brauerei in der [[Heringstraße]] in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Sie war ansässig im ''Beck'schen Haus'' und wurde benannt nach seinem Gründer. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1808 errichtet und 1832 sowie 1934 erweitert.<ref name=":1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Es ist anzunehmen, dass auch der Brauereibetrieb in dieser Zeit aufgenommen wurde. Ein rückwärtiger Anbau wurde 1934 errichtet. | ||
Spätestens seit 1982 wird das Gebäude als Restaurant und als Mehrparteienwohnhaus genutzt.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)</ref> | Spätestens seit 1982 wird das Gebäude als Restaurant und als Mehrparteienwohnhaus genutzt.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)</ref> | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Auf dem Grundstück der späteren Brauerei Beck wurde bereits zu Zeiten des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1618-1648) Bier gebraut. Zu dieser Zeit gehörte die Brauerei der Familie Ufen.<ref name=":2">Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 1</ref> | |||
Obgleich das Bierbrauen eine lange Tradition hat und Bier noch lange vor Tee und Kaffee, die hierzulande erst zu Beginn des 18. Jahrhundert aufkommen, als Volksgetränk galt und einen guten Ruf hatte, organisierten sich die Bierbrauer erst verhältnismäßig spät in einer [[Brauerzunft]]. Im Jahr der Zunftgründung betrug die Zahl der örtlichen Bierbrauer 30, bereits im Folgejahrhundert sank diese Zahl jedoch zusehends. Der Tee begann das Bier als Volksgetränk abzulösen und die Nachfrage danach stieg immer weiter, während der Bierkonsum schwand.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 64</ref> | Obgleich das Bierbrauen eine lange Tradition hat und Bier noch lange vor Tee und Kaffee, die hierzulande erst zu Beginn des 18. Jahrhundert aufkommen, als Volksgetränk galt und einen guten Ruf hatte, organisierten sich die Bierbrauer erst verhältnismäßig spät in einer [[Brauerzunft]]. Im Jahr der Zunftgründung betrug die Zahl der örtlichen Bierbrauer 30, bereits im Folgejahrhundert sank diese Zahl jedoch zusehends. Der Tee begann das Bier als Volksgetränk abzulösen und die Nachfrage danach stieg immer weiter, während der Bierkonsum schwand.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 64</ref> | ||
| Zeile 44: | Zeile 46: | ||
Aufgrund seiner historischen und für das Stadtbild prägenden Bedeutung sowie seiner ''"geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes durch beispielhafte Ausprägung eines Stils bzw. Gebäudetypus"'' steht es als Einzeldenkmal gem. § 3.2 NDSchG unter Denkmalschutz.<ref name=":1" /> | Aufgrund seiner historischen und für das Stadtbild prägenden Bedeutung sowie seiner ''"geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes durch beispielhafte Ausprägung eines Stils bzw. Gebäudetypus"'' steht es als Einzeldenkmal gem. § 3.2 NDSchG unter Denkmalschutz.<ref name=":1" /> | ||
== Trivia == | |||
Nach alter [[Hausnummerierung]] hatte die Brauerei die Hausnummer 165.<ref name=":2" /> | |||
==Galerie== | ==Galerie== | ||