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Das Umland des Guts bestand zunächst aus Eichenbäumen, die namensgebend für den Stadtteil [[Ekel]] waren. Diese wurden im Laufe der Zeit nach und nach abgerissen, um Platz für weitere Gebäude und landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen. Nördlich der Uldingaburg entstand eine Obstplantage, um die wiederum Wassergräben angelegt wurden. Diese sind noch heute am Ende des [[Dobbenweg | Dobbenwegs]] gut erkennbar. Die alte Obstplantage ist ebenfalls weitestgehend unbebaut, jedoch im Laufe der Jahre verwildert. Verantwortlich für die Plantage war ein Gärtnermeister. Für die Zeit um 1880 ist ein Mann mit Nachnamen "König" als Gärtnermeister belegt.
Das Umland des Guts bestand zunächst aus Eichenbäumen, die namensgebend für den Stadtteil [[Ekel]] waren. Diese wurden im Laufe der Zeit nach und nach abgerissen, um Platz für weitere Gebäude und landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen. Nördlich der Uldingaburg entstand eine Obstplantage, um die wiederum Wassergräben angelegt wurden. Diese sind noch heute am Ende des [[Dobbenweg | Dobbenwegs]] gut erkennbar. Die alte Obstplantage ist ebenfalls weitestgehend unbebaut, jedoch im Laufe der Jahre verwildert. Verantwortlich für die Plantage war ein Gärtnermeister. Für die Zeit um 1880 ist ein Mann mit Nachnamen "König" als Gärtnermeister belegt.


Westlich dieser Plantage und der dazugehörigen Gärten wurde eine Allee angelegt, deren Bäume heute nur noch auf der östlichen Straßenseite stehen. Die Westseite wurde im Laufe der Jahre gerodet. Zu dieser Allee gehörte spätestens ab etwa 1800 ein prächtiger Garten, der im barocken Stil angelegt wurde und mit bemerkenswerten Treilagen (Rankgerüste für Pflanzen) in Form von Pavillons und Pergolengängen eine aufwendige Gestaltung aufwies. An diesen Prachtgarten mit der dazugehörigen, vorgenannten Allee erinnert heute noch der Straßenname [[An der Gartenallee]].
Westlich dieser Plantage wurde eine Allee angelegt, deren Bäume heute nur noch auf der östlichen Straßenseite stehen. Die Westseite wurde im Laufe der Jahre gerodet, um dort Wohnhäuser zu errichten. Diese Allee führte zu bzw. durch einen spätestens um 1800 aufwendig angelegten Garten im Stil des Barocks mit bemerkenswerten Treilagen (Rankgerüste für Pflanzen) in Form von Pavillons und Pergolengängen. An diesen Prachtgarten und die Allee erinnert heute noch der Straßenname [[An der Gartenallee]].


Im Jahr 1816 oder 1830 wurde die Uldingaburg abgebrochen. Heute erinnert an die Familie noch das [[Haus Uldinga]], ein Wohn- und Pflegeheim für Menschen mit geistigen bzw. körperlichen Beeinträchtigungen, das sich nördlich des Guts befindet.
Im Jahr 1816 oder 1830 wurde die Uldingaburg abgebrochen. Heute erinnert an die Familie noch das [[Haus Uldinga]], ein Wohn- und Pflegeheim für Menschen mit geistigen bzw. körperlichen Beeinträchtigungen, das sich nördlich des Guts befindet.