Moordeich: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
Als '''Moordeich''' (auch: ''Mohrdeich'') bezeichnet man den zwischen [[Emder Deich]] und [[Norder Hafen]] liegenden Deichabschnitt.<ref>Schreiber, Gretje (2013): Nordens Schifffahrt und Handel, Manuskript</ref> Früher trug die heutige [[Raiffeisenstraße]] noch den Namen ''Deichstraße''. Heute erinnert nur noch der Name der [[Deichmühle]] an den alten Deich. | Als '''Moordeich''' (auch: ''Mohrdeich'') bezeichnet man den zwischen [[Emder Deich]] und [[Norder Hafen]] liegenden Deichabschnitt.<ref>Schreiber, Gretje (2013): Nordens Schifffahrt und Handel, Manuskript</ref> Früher trug die heutige [[Raiffeisenstraße]] noch den Namen ''Deichstraße''. Heute erinnert nur noch der Name der [[Deichmühle]] an den alten Deich. | ||
Der unmittelbar vor dem Hafen befindliche alte Deich wird manchmal auch als ''Schweinedeich'' bezeichnet. Dieser kann als Teil des Moordeichs verstanden werden, da hier früher die ärmeren Bevölkerungsschichten ihre Schweine weiden lassen durften.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55354 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55354</ref> | Der unmittelbar vor dem Hafen befindliche alte Deich wird manchmal auch als ''Schweinedeich'' bezeichnet. Dieser kann als Teil des Moordeichs verstanden werden, da hier früher die ärmeren Bevölkerungsschichten ihre Schweine weiden lassen durften.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55354 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55354</ref> Dieses Privileg wurde ihnen von Gräfin Katharina, der Witwe von [[Enno III. Cirksena|Graf Enno III.]] erteilt, die sich zeitlebens sehr für die Armen einsetzte.<ref>Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 19</ref> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 16. November 2021, 17:45 Uhr
Moordeich | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Moordeich | Text = ungefährer Verlauf der Deichlinie | center = 53.582573072164244, 7.209224777854837 | line = 53.57330339348355, 7.203086730254803 :53.57330284165502, 7.202979771498546 :53.58053189429179, 7.204444432263676 :53.58348091480795, 7.206075181661729 :53.58429569235054, 7.2069776409751976 :53.586507546943, 7.210866053907251 :53.587675016713405, 7.211082578052053 :53.59012274073541, 7.214319670977466 | Color = #8A2BE2 | zoom = 13 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | |||||||||
| Kategorie | Deiche im Stadtgebiet | ||||||||
| Baubeginn | um 1593 | ||||||||
| Fertigstellung | um 1596 | ||||||||
Als Moordeich (auch: Mohrdeich) bezeichnet man den zwischen Emder Deich und Norder Hafen liegenden Deichabschnitt.[1] Früher trug die heutige Raiffeisenstraße noch den Namen Deichstraße. Heute erinnert nur noch der Name der Deichmühle an den alten Deich.
Der unmittelbar vor dem Hafen befindliche alte Deich wird manchmal auch als Schweinedeich bezeichnet. Dieser kann als Teil des Moordeichs verstanden werden, da hier früher die ärmeren Bevölkerungsschichten ihre Schweine weiden lassen durften.[2] Dieses Privileg wurde ihnen von Gräfin Katharina, der Witwe von Graf Enno III. erteilt, die sich zeitlebens sehr für die Armen einsetzte.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2013): Nordens Schifffahrt und Handel, Manuskript
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55354
- ↑ Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 19