Bargebur: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Norder Bürger verweigerten den [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierten]] Christen, innerhalb des damaligen Stadtgebietes ihre Kirche zu bauen. Der Graf von Lütetsburg, [[Dodo (II.) zu Innhausen und Knyphausen]], erlaubte ihnen daraufhin ihr Vorhaben auf seinem eigenen Grund, der bis an die Stadtgrenze heranreichte. Die Norder erschwerten den Bau der Kirche durch "Überfälle", bei denen es u. a. zu Sachschäden kam, bis der reformierte [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Große Kurfürst]] von [[Brandenburg]], der zu dieser Zeit [[Greetsiel]] besetzt hielt, 1684 Truppen dorthin verlagerte, die den Bau schützten.
Norder Bürger verweigerten den [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierten]] Christen, innerhalb des damaligen Stadtgebietes ihre Kirche zu bauen. Der Graf von Lütetsburg, [[Dodo (II.) zu Innhausen und Knyphausen]], erlaubte ihnen daraufhin ihr Vorhaben auf seinem eigenen Grund, der bis an die Stadtgrenze heranreichte. Die Norder erschwerten den Bau der Kirche durch "Überfälle", bei denen es u. a. zu Sachschäden kam, bis der reformierte [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Große Kurfürst]] von [[Brandenburg]], der zu dieser Zeit [[Greetsiel]] besetzt hielt, 1684 Truppen dorthin verlagerte, die den Bau schützten.


Am 1. Juli 1972 wurde Bargebur, das bis dahin zur Gemeinde [[Lütetsburg]] gehörte, in die Stadt Norden eingegliedert.<ref>{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 264}}</ref>
Am 1. Juli 1972 wurde Bargebur, das bis dahin zur Gemeinde [[Lütetsburg]] gehörte, in die Stadt Norden eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (1983): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland, S. 264</ref>


== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==

Version vom 18. November 2020, 02:46 Uhr

Bargebur

Basisdaten
Höhe 1,8 m ü. NN
Fläche 0,648 km²
Einwohner 446 (30.06.2020)
Eingemeindung 1. Juli 1972
Bevölkerungsdichte 688 Einwohner/km²

Bargebur ist ein Stadtteil im Osten der Stadt und hat rund 450 Einwohner (Stand: 30.06.2020)[1], die sich auf einer Fläche von lediglich 0,65 km² verteilen[2]. Baulich ist Bargebur vollständig mit der Innenstadt Nordens verwachsen. Im Süden grenzt der Ortsteil, getrennt durch die hier als Umgehungsstraße Nordens geführte B72, an das Tidofelder Holz, ein Waldgebiet in der Nachbargemeinde Lütetsburg. Am Fehnkanal entlang läuft der sogenannte Verschönerungsweg. Auf alten Karten wird Bargebur auch als „Bergum“ oder „Westekelbur“ bezeichnet.[3]

Geschichte

Norder Bürger verweigerten den evangelisch-reformierten Christen, innerhalb des damaligen Stadtgebietes ihre Kirche zu bauen. Der Graf von Lütetsburg, Dodo (II.) zu Innhausen und Knyphausen, erlaubte ihnen daraufhin ihr Vorhaben auf seinem eigenen Grund, der bis an die Stadtgrenze heranreichte. Die Norder erschwerten den Bau der Kirche durch "Überfälle", bei denen es u. a. zu Sachschäden kam, bis der reformierte Große Kurfürst von Brandenburg, der zu dieser Zeit Greetsiel besetzt hielt, 1684 Truppen dorthin verlagerte, die den Bau schützten.

Am 1. Juli 1972 wurde Bargebur, das bis dahin zur Gemeinde Lütetsburg gehörte, in die Stadt Norden eingegliedert.[4]

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

  1. Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen
  2. Norden.de: Ortsteile der Stadt Norden
  3. Beschreibung von Bargebur in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
  4. Statistisches Bundesamt (1983): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland, S. 264
  5. Stadt Norden: Bargebur; eingesehen am 30. Januar 2015