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Wie von den Behörden erwartet, führte die Maßnahme zu mehreren Klagen von Zweitwohnungsbesitzern beim Verwaltungsgericht Oldenburg, doch stuften die Richter das Recht auf Freizügigkeit einzelner Personen (zu Recht) niedriger als das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Leben der breiten Masse ein. Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg unterstützten die auch für die Inseln zuständige [[Polizei Norden]] nebst der dortigen Polizei und dem Ordnungsamt bei der Durchsetzung des Aufenthaltsverbotes auf den ostfriesischen Inseln im Landkreis Aurich. Bereits im Vorfeld wurden Touristen und Zweitwohnungsbesitzer über mehrere Tage durch Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr aufgefordert worden, die Insel zu verlassen. Über mehrere Monate wurde der Fähranleger am [[Norddeicher Hafen]] von Kräften des Ordnungsamtes des Landkreis Aurich kontrolliert. Später wurde eine Einigung mit der [[Reederei Frisia]] getroffen, wonach private Sicherheitskräfte die Einhaltung des touristischen Transports kontrollierten und bei Bedarf die Behörden hinzuziehen. | Wie von den Behörden erwartet, führte die Maßnahme zu mehreren Klagen von Zweitwohnungsbesitzern beim Verwaltungsgericht Oldenburg, doch stuften die Richter das Recht auf Freizügigkeit einzelner Personen (zu Recht) niedriger als das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Leben der breiten Masse ein. Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg unterstützten die auch für die Inseln zuständige [[Polizei Norden]] nebst der dortigen Polizei und dem Ordnungsamt bei der Durchsetzung des Aufenthaltsverbotes auf den ostfriesischen Inseln im Landkreis Aurich. Bereits im Vorfeld wurden Touristen und Zweitwohnungsbesitzer über mehrere Tage durch Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr aufgefordert worden, die Insel zu verlassen. Über mehrere Monate wurde der Fähranleger am [[Norddeicher Hafen]] von Kräften des Ordnungsamtes des Landkreis Aurich kontrolliert. Später wurde eine Einigung mit der [[Reederei Frisia]] getroffen, wonach private Sicherheitskräfte die Einhaltung des touristischen Transports kontrollierten und bei Bedarf die Behörden hinzuziehen. | ||
Schnell kam es in den Geschäften und Supermärkten zu einem Mangel an Desinfektionsmitteln, Einweghandschuhen und medizinischen Masken. Einige besonders egoistische Zeitgenossen, die offenbar das Ende der Welt kommen sahen, horteten zudem massenweise Toilettenpapier, Mehl, Hefe und Konserven, sodass auch diese normalerweise massenweise vorhandenen Waren vielerorts langwierig vergriffen waren. Findige und nicht minder egoistische Geschäftsmänner verkauften medizinische Produkte zu horrenden Preisen an die Krankenhäuser, die diese dringend benötigten, um ihren Betrieb aufrecht erhalten zu können. Bundesgesundheitsminister Spahn, seines Zeichens gelernter Bankkaufmann, war der Rolle als ''oberster Seuchenbekämpfer'' zu keiner Zeit gewachsen. Daher erscheint es auch nicht verwunderlich, dass er das medizinische Personal zusätzlich verhöhnte, indem er | Schnell kam es in den Geschäften und Supermärkten zu einem Mangel an Desinfektionsmitteln, Einweghandschuhen und medizinischen Masken. Einige besonders egoistische Zeitgenossen, die offenbar das Ende der Welt kommen sahen, horteten zudem massenweise Toilettenpapier, Mehl, Hefe und Konserven, sodass auch diese normalerweise massenweise vorhandenen Waren vielerorts langwierig vergriffen waren. Findige und nicht minder egoistische Geschäftsmänner verkauften medizinische Produkte zu horrenden Preisen an die Krankenhäuser, die diese dringend benötigten, um ihren Betrieb aufrecht erhalten zu können. Bundesgesundheitsminister Spahn, seines Zeichens gelernter Bankkaufmann, war der Rolle als ''oberster Seuchenbekämpfer'' zu keiner Zeit gewachsen. Daher erscheint es auch nicht verwunderlich, dass er das medizinische Personal zusätzlich verhöhnte, indem er es - trotz bereits bestehender Überlastung - zu weiteren Überstunden ermunterte und er ihnen millionenfach unbrauchbare Masken aus papierähnlichem Stoff zur Verfügung stellte. Der Mangel an geeignetem Material war so groß, dass FFP2-Masken unter den Beschäftigten einige Zeit getauscht werden mussten, bis die Industrie ausreichende Mengen für den allgemeinen Bedarf produziert hatte. | ||
Am 22. März 2020 einigten sich Bund und Länder auf ein umfassendes Kontaktverbot. Beim Zusammentreffen im öffentlichen Raum sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe wie Friseursalons wurden geschlossen. Kernpunkt des Kontaktverbotes war, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet ist. Für die Stadt Norden, die hochgradig vom Fremdenverkehr abhängig ist und eine Vielzahl an Gastronomie- sowie Hotelbetriebe aufweist, war diese Schließung ein schwerer Schlag. Viele Beschäftigte verloren in Arbeit oder mussten in Kurzarbeit gehen. Auch Schulen und Kindergärten wurden geschlossen und waren nur noch für Kinder von Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen zugänglich. Hierunter wurden solche Berufe zusammengefasst, die von herausragender Wichtigkeit für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren, wie beispielsweise medizinisches Personal oder Polizeibeamte. Die Stadt Norden setzte die Monatsbeiträge für die städtischen Kindergärten für den Monat April aus. | Am 22. März 2020 einigten sich Bund und Länder auf ein umfassendes Kontaktverbot. Beim Zusammentreffen im öffentlichen Raum sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe wie Friseursalons wurden geschlossen. Kernpunkt des Kontaktverbotes war, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet ist. Für die Stadt Norden, die hochgradig vom Fremdenverkehr abhängig ist und eine Vielzahl an Gastronomie- sowie Hotelbetriebe aufweist, war diese Schließung ein schwerer Schlag. Viele Beschäftigte verloren in Arbeit oder mussten in Kurzarbeit gehen. Auch Schulen und Kindergärten wurden geschlossen und waren nur noch für Kinder von Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen zugänglich. Hierunter wurden solche Berufe zusammengefasst, die von herausragender Wichtigkeit für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren, wie beispielsweise medizinisches Personal oder Polizeibeamte. Die Stadt Norden setzte die Monatsbeiträge für die städtischen Kindergärten für den Monat April aus. | ||