Heerstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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===Entwicklung===
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Die Straße gehört zu den ältesten im Stadtgebiet, wenngleich sie über Jahrhunderte nur in spärlich befestigter Form existierte. Der Straßenverlauf hat sich mindestens seit etwa 1895 nicht geändert, wie die preußische Grundkarte aus diesem Jahr erkennen lässt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Befestigt und als Chaussee angelegt wurde die Heerstraße im Jahre 1856.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 88</ref>
Die Straße gehört zu den ältesten im Stadtgebiet, wenngleich sie über Jahrhunderte nur in spärlich befestigter Form existierte und ihr Verlauf sich im Laufe der Zeit änderte. Befestigt und als Chaussee angelegt wurde die Heerstraße im Jahre 1856.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 88</ref>
 
Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.<ref>Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7</ref>


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==

Version vom 25. Oktober 2021, 18:14 Uhr

Heerstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Bargebur u.a.
Erschließungsjahr unbekannt (1856)
Namensgebung um 1856
Historische Namen Heerweg

Bargeburer Weg

Die Heerstraße ist eine Gemeindestraße in Bargebur, Tidofeld und Süderneuland II, hauptsächlich in erstgenanntem. Nördliche Nebenstraßen sind die Heffdammstraße, Zum Hexenkolk, Rembertistraße, Ostertogstraße, Westekelbur und Am Schlicktief. Südlich grenzen der Ölmühlenweg, Am Schlicktief, der Kirchpfad, der Alte Postweg, die Rheinstraße, die Emsstraße und die Straße Tidofeld an. An ihrem östlichen Ende geht die Heerstraße nahtlos in die Landstraße der Nachbargemeinde Lütetsburg über.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Heerstraße war eine Nebenstraße eines uralten Friesischen Heerwegs, die über Lütetsburg und Dornum bis nach Esens führte. Derartige Heerwege wurden in früheren Jahren angelegt, um Truppen schnell von einem Ort zum anderen verlegen zu können, während der Warentransport noch bis in das 20. Jahrhundert hinein vorwiegend über Kanäle erfolgte, da die meisten Straßen kaum oder gar nicht befestigt waren.

Entwicklung

Die Straße gehört zu den ältesten im Stadtgebiet, wenngleich sie über Jahrhunderte nur in spärlich befestigter Form existierte und ihr Verlauf sich im Laufe der Zeit änderte. Befestigt und als Chaussee angelegt wurde die Heerstraße im Jahre 1856.[1]

Ursprünglich waren die ostfriesischen Heerwege allesamt ungepflastert und endeten stets außerhalb Ostfrieslands. Abgesehen von Truppenbewegungen wurden sie vor allem als Handelswege und mit dem Aufkommen eines geregelten Postwesens seit dem 15. Jahrhundert auch als Postwege genutzt. Die meisten dieser Wege wurden für ein besseres Vorankommen unter preußischer Herrschaft ab 1744 befestigt.[2]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht vor allem aus Wohnhäusern, jedoch befinden sich auch vereinzelt Gewerbeobjekte sowie die Bargeburer Kirche entlang der Straße.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 88
  2. Wiemann, Harm / Engelmann, Johannes (2002): Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Leer, S. 7

Siehe auch