Apollo-Kino: Unterschied zwischen den Versionen
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1912 erbaute [[Carl Schaper]] das erste Kino (''Lichtspiele Apollo bzw. Apollo-Lichtspiele'') der Stadt.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/images/OK_150Jahre.pdf 150 Jahre Ostfriesischer Kurier (Online-Veröffentlichung)], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Es befand sich in [[Schapers Theatersaal]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 10</ref> Auch er nannte dies bereits ''Apollo-Lichtspiele'', benannt nach dem römischen bzw. griechischen Gott der Künste, Apollon. Das Kino steht jedoch in keiner unmittelbaren Verbindung zum späteren, hier beschriebenen Apollo-Kino. | 1912 erbaute [[Carl Schaper]] das erste Kino (''Lichtspiele Apollo bzw. Apollo-Lichtspiele'') der Stadt.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/images/OK_150Jahre.pdf 150 Jahre Ostfriesischer Kurier (Online-Veröffentlichung)], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Es befand sich in [[Schapers Theatersaal]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 10</ref> Auch er nannte dies bereits ''Apollo-Lichtspiele'', benannt nach dem römischen bzw. griechischen Gott der Künste, Apollon. Das Kino steht jedoch in keiner unmittelbaren Verbindung zum späteren, hier beschriebenen Apollo-Kino. | ||
Am 18. Dezember 1958 eröffnete [[Ella Zicke]], die bereits die [[Norder Lichtspiele]] und das [[Metropol-Theater]] betrieb, das ''Apollo-Theater'' an der [[Osterstraße]] in unmittelbarer Nähe zur [[Eisenhütte]]. Das Kino konnte neben seiner Nutzung als solches auch als Theater genutzt werden, da Zicke den großen Saal (516 Plätze) mit einer ca. 150 qm großen Bühne nebst Orchestergraben errichten ließ. Die Leinwand war zudem geeignet, sogenannte ''CinemaScope''-Filme (Breitbild) zu zeigen. Die Theaterbühne wurde unter anderem von der Niedersächsischen Landesbühne für ihre Theateraufführungen genutzt, ab 1970 diente hierzu der Theatersaal im neugebauten [[Schulzentrum Ekel]].<ref name=":0">[http://www.allekinos.com/NORDENApollo.htm Geschichte des Apollo-Kino Norden], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> | Am 18. Dezember 1958 eröffnete [[Ella Zicke]], die bereits die [[Norder Lichtspiele]] und das [[Metropol-Theater]] betrieb, das ''Apollo-Theater'' an der [[Osterstraße]] in unmittelbarer Nähe zur [[Eisenhütte]].<ref name=":0" /> Errichtet wurde es weitestgehend von [[Ludwig Bold]].<ref>Stadt Norden (1963): Kanalisation und Kläranlage der Stadt Norden, Norden, S. 44</ref> Das Kino konnte neben seiner Nutzung als solches auch als Theater genutzt werden, da Zicke den großen Saal (516 Plätze) mit einer ca. 150 qm großen Bühne nebst Orchestergraben errichten ließ. Die Leinwand war zudem geeignet, sogenannte ''CinemaScope''-Filme (Breitbild) zu zeigen. Die Theaterbühne wurde unter anderem von der Niedersächsischen Landesbühne für ihre Theateraufführungen genutzt, ab 1970 diente hierzu der Theatersaal im neugebauten [[Schulzentrum Ekel]].<ref name=":0">[http://www.allekinos.com/NORDENApollo.htm Geschichte des Apollo-Kino Norden], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> | ||
In den 1960er Jahren fanden wöchentlich 12 bis 16 Vorstellungen statt. Das Programm war auf die breiten Zuschauerschichten ausgerichtet; das Filmtheateradressbuch von 1966 bezeichnet das Kino als ''Familientheater''. Im Gegensatz zum [[Metropol-Theater]] wurden hier also (noch) keine Erotikfilme gezeigt. Auch die Platzzahl reduzierte die neue Betreiberin [[Elfriede Zicke]] auf 300. Am 21. Dezember 1971 genehmigte die Stadt Norden die Einrichtung eines zweiten Kinosaals mit 108 Plätzen (genannt: ''Lupe''). 1974 erteilte die Bauaufsicht dem Kino-Center die angestrebte Rauchererlaubnis.<ref name=":0" /> | In den 1960er Jahren fanden wöchentlich 12 bis 16 Vorstellungen statt. Das Programm war auf die breiten Zuschauerschichten ausgerichtet; das Filmtheateradressbuch von 1966 bezeichnet das Kino als ''Familientheater''. Im Gegensatz zum [[Metropol-Theater]] wurden hier also (noch) keine Erotikfilme gezeigt. Auch die Platzzahl reduzierte die neue Betreiberin [[Elfriede Zicke]] auf 300. Am 21. Dezember 1971 genehmigte die Stadt Norden die Einrichtung eines zweiten Kinosaals mit 108 Plätzen (genannt: ''Lupe''). 1974 erteilte die Bauaufsicht dem Kino-Center die angestrebte Rauchererlaubnis.<ref name=":0" /> | ||