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Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Torfgewinnung immer weiter ab und erreichte mit 1.100 Tonnen im Jahre 1964 einen relativen Tiefstand. Torf war als Brennstoff längst nicht mehr das gefragteste Produkt, sondern wurde seit den 1950er Jahren immer weiter durch Kohle aus dem prosperierenden Ruhrgebiet verdrängt. Schon seit 1947 wurde kein Torf mehr über den Fehnkanal transportiert.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 41</ref> Die Gesellschaft löste sich daher langsam aber sicher auf. Das Kompaniehaus ging in den Besitz der Gemeinde Großheide über, die Kanäle wurden dem [[Entwässerungsverband Norden|Entwässerungsverband]] übertragen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 28</ref> Heute dienen die ehemaligen Gebiete der Fehngesellschaft vor allem der Naherholung und der Landwirtschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Torfgewinnung immer weiter ab und erreichte mit 1.100 Tonnen im Jahre 1964 einen relativen Tiefstand. Torf war als Brennstoff längst nicht mehr das gefragteste Produkt, sondern wurde seit den 1950er Jahren immer weiter durch Kohle aus dem prosperierenden Ruhrgebiet verdrängt. Schon seit 1947 wurde kein Torf mehr über den Fehnkanal transportiert.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 41</ref> Die Gesellschaft löste sich daher langsam aber sicher auf. Das Kompaniehaus ging in den Besitz der Gemeinde Großheide über, die Kanäle wurden dem [[Entwässerungsverband Norden|Entwässerungsverband]] übertragen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 28</ref> Heute dienen die ehemaligen Gebiete der Fehngesellschaft vor allem der Naherholung und der Landwirtschaft.


== Direktoren ==
== Geschäftsführung ==
Geleitet wurde die Gesellschaft von einem ''Fehndirektor'' nebst einem Stellvertreter. Diesen unterstanden die ''Fehninspektoren'', die wahrscheinlich die Aufsicht über bestimmte Bereiche (Moorabbau, Transportwege, ...) innehatten. So wird in den Unterlagen für den Bau einer [[Kanalisation]] ein ''Fehninspektor Iggena'' genannt, der um 1896 im Dienst gewesen sein muss.<ref>Stadt Norden (1963): Kanalisation und Kläranlage der Stadt Norden, Norden, S. 11</ref>
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|1939 - 1964
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