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Bis zum 2. Juli 1904 erschien die Zeitung drei Mal täglich, ab dann (fast) alltäglich. Nur montags wird keine Ausgabe verteilt.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 13</ref> Während der Inflation in den 1920er Jahren kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116</ref>
Bis zum 2. Juli 1904 erschien die Zeitung drei Mal täglich, ab dann (fast) alltäglich. Nur montags wird keine Ausgabe verteilt.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 13</ref> Während der Inflation in den 1920er Jahren kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116</ref>


Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1949 (am 10. Mai 1945 von der britischen Militärregierung verboten; bis dahin noch einige Tage in einer englisch-deutschen Ausgabe) erschien der Kurier seit seiner Gründung ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 23. März 2021</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 44</ref> Anstelle des Kuriers erschien ab dem 8. Januar 1946 zweimal wöchentlich das [[Norder Wochenblatt]].<ref name=":0" /> Bei Betrachtung der Ausgaben des Ostfriesischen Kuriers während der Zeit des Nationalsozialismus wird der Grund für das Verbot deutlich. Zwar beteiligt sich die Zeitung nicht unmittelbar an der nationalsozialistischen Hetze, doch wird auch hier in propagandistischer Weise über (vermeintliche) Erfolge u.ä. des Regimes geschrieben. Dies war jedoch vor allem auch der ''Gleichschaltung'' der Presse geschuldet. Ein Neustart der Tageszeitung erfolgte dennoch unter dem Namen ''Norder Kurier''.
Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1949 (am 10. Mai 1945 von der britischen Militärregierung verboten; bis dahin noch einige Tage in einer englisch-deutschen Ausgabe) erschien der Kurier seit seiner Gründung ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 23. März 2021</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 44</ref> Anstelle des Kuriers erschien ab dem 8. Januar 1946 zweimal wöchentlich das [[Norder Wochenblatt]].<ref name=":0" /> Bei Betrachtung der Ausgaben des Ostfriesischen Kuriers während der Zeit des Nationalsozialismus wird der Grund für das Verbot deutlich. Zwar beteiligt sich die Zeitung nicht unmittelbar an der nationalsozialistischen Hetze, doch wird auch hier in propagandistischer Weise über (vermeintliche) Erfolge u.ä. des Regimes geschrieben. Dies war jedoch vor allem auch der ''Gleichschaltung'' der Presse geschuldet. Ein Neustart der Tageszeitung erfolgte dennoch unter dem Namen ''Norder Kurier''. Ab dem 1. September 1950 titelte man wieder als Ostfriesischer Kurier.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/images/OK_150Jahre.pdf Festschrift zum 150-jährigen Firmenbestehen], abgerufen am 20. Oktober 2021</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==