Kreitlappereiweg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Kreitlappereiweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Neuwesteel]]. Die Straße führt den - sehr kurzen - Straßenverlauf der [[Kreitlapperei]] fort, welche wiederum westlich von der Schoonorther Landstraße (Gemeinde Osteel) abgeht. Der Kreitlappereiweg führt gen Süden zum Hagenpolder (Gemeinde Krummhörn) und gen Westen zum [[Ernst-August-Polder (Straße) | Ernst-August-Polder]] sowie dem [[Klein-Schulenburger-Polder (Straße) | Klein-Schulenburger-Polder]]. | Der '''Kreitlappereiweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Neuwesteel]]. Die Straße führt den - sehr kurzen - Straßenverlauf der [[Kreitlapperei]] fort, welche wiederum westlich von der Schoonorther Landstraße (Gemeinde Osteel) abgeht. Der Kreitlappereiweg führt gen Süden zum Hagenpolder (Gemeinde Krummhörn) und gen Westen zum [[Ernst-August-Polder (Straße) | Ernst-August-Polder]] sowie dem [[Klein-Schulenburger-Polder (Straße) | Klein-Schulenburger-Polder]]. | ||
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
===Herkunft des Namens=== | ===Herkunft des Namens=== | ||
Der Name entstammt der entsprechenden, niederdeutschen Bezeichnung für eine Stellmacherei, also der Niederlassung eines Wagenbauers. | Der Name entstammt der entsprechenden, niederdeutschen Bezeichnung für eine Stellmacherei, also der Niederlassung eines Wagenbauers. | ||
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==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||
Die hier befindlichen Häuser bilden einen sogenannten ''Deichstrich''. Die Einführung der Strohdeiche und die mit den Betriebsvergrößerungen verbundene Verlängerung der unterhaltspflichtigen Deichstrecke ließen die neue Schicht der Deicharbeiter entstehen. Sie wurde vorrangig aus den ehemaligen Besitzern zerschlagener [[Herd|Marschherde]] und den zweitgeborenen Söhnen der Marsch- und Geesthofbesitzern gebildet. Diese Spezialarbeiter trugen nach ihrer Hauptbeschäftigung den Namen ''Dieksticker'', also ''Deichstecher''. Sie übernahmen die ständigen Deicharbeiten der einzelnen [[Herd|Herde]], weil deren Kräfte nicht ausreichten, die ganze Deicharbeit auszuführen, die zudem oft in die Zeiten der Hauptfeldarbeiten fiel. ''Deichstecher'' wurden sie deshalb genannt, weil sie mit einer Deichgabel den Stroh unter hohem Kraftaufwand in die Deichnarbe drückten, um seine Widerstandskraft zu erhöhen. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||