Westermarscher 5. Rott: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 2: Zeile 2:
! colspan="2" |
! colspan="2" |
==Westermarscher 5. Rott==
==Westermarscher 5. Rott==
|-
! colspan="2" |Basisdaten
|-
|-
| colspan="2" |{{#multimaps:
| colspan="2" |{{#multimaps:
Zeile 13: Zeile 11:
| height = 300px
| height = 300px
}}
}}
|-
! colspan="2" |Basisdaten
|-
|-
|Administrativer Stadtteil
|Administrativer Stadtteil
Zeile 20: Zeile 20:
|unbekannt
|unbekannt
|}
|}
Das '''5. Westermarscher Rott''' war das fünfte [[Rotteinteilung der Westermarsch|Rott der Westermarsch]]. Zugleich war es das erste Rott der einst selbstständigen Gemeinde [[Westermarsch II]]. Alternative Bezeichnungen waren "Nyelander das fünffte Rott" (1618), "Westermarscher 5. Rott" (1650, 1672) und "Witje Lammers Rott" (1719).<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Die genaue Lage des einstigen Rotts ist unklar.
Das '''5. Westermarscher Rott''' war das fünfte [[Rotteinteilung der Westermarsch|Rott der Westermarsch]]. Zugleich war es das erste Rott der einst selbstständigen Gemeinde [[Westermarsch II]]. Alternative Bezeichnungen waren ''Nyelander das fünffte Rott'' (1618), ''Westermarscher 5. Rott'' (1650, 1672) und ''Witje Lammers Rott'' (1719).<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Die genaue Lage des einstigen Rotts ist unklar.


Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete [[Westermarsch I]], das fünfte bis neunte Rott [[Westermarsch II]]. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.
Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete [[Westermarsch I]], das fünfte bis neunte Rott [[Westermarsch II]]. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.
Im Jahr 1639 umfasste das Rott neun [[Herd|Herde]] und konnte als einziges Rott in [[Westermarsch II]] seine Herdzahl auch im Jahr 1794 aufrechterhalten.<ref>Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 60</ref> Alle anderen büßten viele Herdstellen ein, die infolge von Seuchen und Misswirtschaft wüst fielen.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references/>
<references/>


== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Westermarsch II#Verwaltung|Verwaltung von Westermarsch II]]
*[[Westermarsch II#Verwaltung|Verwaltung von Westermarsch II]]
*[[Rotteinteilung der Westermarsch]]
*[[Rotteinteilung der Westermarsch]]

Version vom 19. Oktober 2021, 11:25 Uhr

Westermarscher 5. Rott

{{#multimaps: Title = Westermarscher 5. Rott Text = Ungefähre Lage center = 53.58477527132407, 7.126496449751241 zoom = 12 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Administrativer Stadtteil Westermarsch II
Ungefähre Lage unbekannt

Das 5. Westermarscher Rott war das fünfte Rott der Westermarsch. Zugleich war es das erste Rott der einst selbstständigen Gemeinde Westermarsch II. Alternative Bezeichnungen waren Nyelander das fünffte Rott (1618), Westermarscher 5. Rott (1650, 1672) und Witje Lammers Rott (1719).[1] Die genaue Lage des einstigen Rotts ist unklar.

Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete Westermarsch I, das fünfte bis neunte Rott Westermarsch II. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.

Im Jahr 1639 umfasste das Rott neun Herde und konnte als einziges Rott in Westermarsch II seine Herdzahl auch im Jahr 1794 aufrechterhalten.[2] Alle anderen büßten viele Herdstellen ein, die infolge von Seuchen und Misswirtschaft wüst fielen.

Einzelnachweise

  1. Beschreibung von Westermarsch II in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
  2. Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 60

Siehe auch