Hotel Zur Post: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Am Markt Hotel Zur Post Trunkenbolde Liste Polizei 1893.jpg|links|mini|223x223px|Eine von der [[Polizei Norden|Polizei]] ausgehängte Übersichtsliste mit Trunkenbolden, denen die Wirte den Zutritt und Konsum verwehren mussten.]] | [[Datei:Am Markt Hotel Zur Post Trunkenbolde Liste Polizei 1893.jpg|links|mini|223x223px|Eine von der [[Polizei Norden|Polizei]] ausgehängte Übersichtsliste mit ''Trunkenbolden'', denen die Wirte den Zutritt und Konsum verwehren mussten.]] | ||
Das Gebäude wurde 1739 erbaut und diente vermutlich zunächst als Wohnhaus.<ref name=":0">Verkaufsinserat auf Immobilienscout24.de, abgerufen am 13. April 2021</ref> Spätestens seit dem späten 19. Jahrhundert wurde es als Beherbergungsbetrieb genutzt. In dieser Zeit trug das Hotel noch den Namen ''Gasthof Sassen'' bzw. ''Sassens Gasthof.''<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 190</ref> Aufgrund der unmittelbare Lage zur [[Postamt|Post]] ist es nicht verwunderlich, dass das Hotel lange Zeit auch als Posthalterei benutzt wurde. Der Beruf des Posthalters entstammt der Zeit, als es noch keine motorisierte Post gab. Posthalter hielten Postpferde, später auch Kutschen und stellten diese nach vertraglichen Vereinbarungen der Post zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung. Tatsächlich wurde je ein Nebengebäude als Scheune und als Stallgebäude errichtet.<ref name=":0" /> | Das Gebäude wurde 1739 erbaut und diente vermutlich zunächst als Wohnhaus.<ref name=":0">Verkaufsinserat auf Immobilienscout24.de, abgerufen am 13. April 2021</ref> Spätestens seit dem späten 19. Jahrhundert wurde es als Beherbergungsbetrieb genutzt. In dieser Zeit trug das Hotel noch den Namen ''Gasthof Sassen'' bzw. ''Sassens Gasthof.''<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 190</ref> Aufgrund der unmittelbare Lage zur [[Postamt|Post]] ist es nicht verwunderlich, dass das Hotel lange Zeit auch als Posthalterei benutzt wurde. Der Beruf des Posthalters entstammt der Zeit, als es noch keine motorisierte Post gab. Posthalter hielten Postpferde, später auch Kutschen und stellten diese nach vertraglichen Vereinbarungen der Post zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung. Tatsächlich wurde je ein Nebengebäude als Scheune und als Stallgebäude errichtet.<ref name=":0" /> | ||