Kinderbewahranstalt: Unterschied zwischen den Versionen
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Zunächst befand sich die Einrichtung in einem Privathaus an der [[Osterstraße]], dann in der [[Große Mühlenstraße|Mühlenstraße]] und schließlich in einem Seitenflügel des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] am [[Fräuleinshof]]. Wochentags wurden hier bis zu 40 Kinder betreut. Die laufenden Kosten wurden ab 1848 durch regelmäßige Kollekten der Norder Kirchengemeinden abgedeckt. | Zunächst befand sich die Einrichtung in einem Privathaus an der [[Osterstraße]], dann in der [[Große Mühlenstraße|Mühlenstraße]] und schließlich in einem Seitenflügel des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] am [[Fräuleinshof]]. Wochentags wurden hier bis zu 40 Kinder betreut. Die laufenden Kosten wurden ab 1848 durch regelmäßige Kollekten der Norder Kirchengemeinden abgedeckt. | ||
Ab Herbst 1848 wurde das Betreuungsangebot um eine Strick-, Näh- und Spinnschule für bedürftige Kinder ab sechs Jahren erweitert. Hierfür wurde eine Kammer an der [[Kirchstraße]] angemietet. Bereits kurze Zeit später verlegte man die Einrichtung in das [[Gemeindehaus ( | Ab Herbst 1848 wurde das Betreuungsangebot um eine Strick-, Näh- und Spinnschule für bedürftige Kinder ab sechs Jahren erweitert. Hierfür wurde eine Kammer an der [[Kirchstraße]] angemietet. Bereits kurze Zeit später verlegte man die Einrichtung in das [[Gemeindehaus (Reformierte Gemeinde)|Gemeindehaus]] der [[Herrnhuter Brüdergemeine]]. Fortan wurde dort jeweils an den Mittwoch- und Samstagnachmittagen unentgeltlich unterrichtet. | ||
Ab 1849 besuchten durchschnittlich 28 Kinder die Bewahranstalt, während ihre Eltern auf den Feldern arbeiteten. Die Betreuungszeit ging von 06:00 bis 19:00 Uhr. 1851 stieg die Zahl der betreuten Kinder auf 31 und vier Jahre später auf 81 an. | Ab 1849 besuchten durchschnittlich 28 Kinder die Bewahranstalt, während ihre Eltern auf den Feldern arbeiteten. Die Betreuungszeit ging von 06:00 bis 19:00 Uhr. 1851 stieg die Zahl der betreuten Kinder auf 31 und vier Jahre später auf 81 an. | ||