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=== Fischerhausen===
=== Fischerhausen===
In unmittelbarer Nähe des untergegangenen Dorfes entstand spätestens ab 1780 ein rund 20 Meter langer Nachfolgebau für den Hafen, der bis 1840 genutzt wurde. Östlich davon entwickelte sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts dann ein weiterer Hafen, der bereits ab 1824 als ''Fischerhausen am sogenannten Norddeich'' bezeichnet wurde, die Keimzelle des heutigen Ortes [[Norddeich]]. Wie der Name bereits erkennen lässt, betrieben die Bewohner hier vor allem Fischfang.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 48</ref> Neben dem Fischfang hat es hier - zumindest zeitweise - zwei Höfe sowie ein Wirtshaus ([[Seebergskrug]]) gegeben, sodass naheliegt, dass die Bewohner auch Landwirtschaft betrieben.<ref>Arends, Friedrich (1824): Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes, Unverändeter Nachdruck 1972 der Ausgabe Emden, S. 398</ref>
In unmittelbarer Nähe des untergegangenen Dorfes entstand spätestens ab 1780 ein rund 20 Meter langer Nachfolgebau für den Hafen, der bis 1840 genutzt wurde. Östlich davon entwickelte sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts dann ein weiterer Hafen, der bereits ab 1824 als ''Fischerhausen am sogenannten Norddeich'' bezeichnet wurde, die Keimzelle des heutigen Ortes [[Norddeich]].
 
Wie der Name bereits erkennen lässt, betrieben die Bewohner hier vor allem Fischfang.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 48</ref> Neben dem Fischfang hat es hier offenbar bereits schon in der Zeit um 1735 zwei Höfe sowie (später oder zeitgleich) ein Wirtshaus, den sogenannten [[Seebergskrug|''Seebergskrug'']] gegeben, sodass naheliegt, dass die Bewohner auch Landwirtschaft betrieben.<ref>Arends, Friedrich (1824): Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes, Unverändeter Nachdruck 1972 der Ausgabe Emden, S. 398</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 158</ref>


== Itzendorf heute ==
== Itzendorf heute ==