Bleicherslohne: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Bleicherslohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[ | Die Bleicherslohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Schulstraße]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Etwa mittig geht gen Westen der [[Teltingskamp]] ab. | ||
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=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Die Straße existiert mindestens 1882, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres bereits namentlich verzeichnet ist. Im Adressbuch von 1897/98 werden bereits fünf Häuser und ein Haus an der Ecke zur Osterstraße genannt.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> | Die Straße existiert mindestens 1882, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres bereits namentlich verzeichnet ist. Im Adressbuch von 1897/98 werden bereits fünf Häuser und ein Haus an der Ecke zur Osterstraße genannt.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> | ||
Parallel zur Bleicherslohne verlief | Parallel zur Bleicherslohne verlief historisch der [[Bleicherstrift]]. | ||
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Besonders im südlichen Bereich der Lohne stehen einige der schönsten Villen von Norden, die Nordens einstigen Wohlstand veranschaulichen. | Besonders im südlichen Bereich der Lohne stehen einige der schönsten Villen von Norden, die Nordens einstigen Wohlstand veranschaulichen. | ||
== Besondere Ereignisse == | == Besondere Ereignisse == | ||
In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2017 kam es zu einem Gebäudebrand in einer als Asylunterkunft genutzten Villa in der Bleicherslohne 37, bei der ein Bewohner ums Leben gekommen ist. Die Polizei ging von Brandstiftung aus. Bis heute (Stand: 24.11.2020) ist das einst stolze Gebäude eine Brandruine und wird von dem Eigentümer vernachlässigt.<ref>[https://www.feuerwehr-norden.de/2017/06/25/mann-stirbt-bei-wohnhausbrand Einsatzbericht der Feuerwehr Norden], abgerufen am 24. November 2020.</ref> | In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2017 kam es zu einem Gebäudebrand in einer als Asylunterkunft genutzten Villa in der Bleicherslohne 37, bei der ein Bewohner ums Leben gekommen ist. Die Polizei ging von Brandstiftung aus. Bis heute (Stand: 24.11.2020) ist das einst stolze Gebäude eine Brandruine und wird von dem Eigentümer vernachlässigt.<ref>[https://www.feuerwehr-norden.de/2017/06/25/mann-stirbt-bei-wohnhausbrand Einsatzbericht der Feuerwehr Norden], abgerufen am 24. November 2020.</ref> | ||
Version vom 30. Dezember 2020, 20:08 Uhr
Bleicherslohne | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ekel | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1719 | |||||||
| Namensgebung | vor 1882 | |||||||
| Historische Namen | Bleekerslohne | |||||||
Die Bleicherslohne ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Die Straße grenzt nördlich an die Schulstraße und südlich an die Osterstraße. Etwa mittig geht gen Westen der Teltingskamp ab.
Geschichte
Herkunft des Namens
In der Bleicherslohne befand sich in früheren Jahren eine Bleicherei, welche auch Bleiche genannt wurde und schon mindestens seit 1719 existierte. Die Bleicherei gab der Straße ihren noch heute gültigen Namen.
Entwicklung
Die Straße existiert mindestens 1882, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres bereits namentlich verzeichnet ist. Im Adressbuch von 1897/98 werden bereits fünf Häuser und ein Haus an der Ecke zur Osterstraße genannt.[1]
Parallel zur Bleicherslohne verlief historisch der Bleicherstrift.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern.
Besonders im südlichen Bereich der Lohne stehen einige der schönsten Villen von Norden, die Nordens einstigen Wohlstand veranschaulichen.
Besondere Ereignisse
In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2017 kam es zu einem Gebäudebrand in einer als Asylunterkunft genutzten Villa in der Bleicherslohne 37, bei der ein Bewohner ums Leben gekommen ist. Die Polizei ging von Brandstiftung aus. Bis heute (Stand: 24.11.2020) ist das einst stolze Gebäude eine Brandruine und wird von dem Eigentümer vernachlässigt.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.
- ↑ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 24. November 2020.