Leegemoorweg: Unterschied zwischen den Versionen
Poppi (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Poppi (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 48: | Zeile 48: | ||
[[Datei:Leegemoorweg - 27 03 2003 (1).jpg|mini|Blick in die Straße - Ansicht vor Straßenneubau Südring - Aufnahme vom 27. März 2003.]] | [[Datei:Leegemoorweg - 27 03 2003 (1).jpg|mini|Blick in die Straße - Ansicht vor Straßenneubau Südring - Aufnahme vom 27. März 2003.]] | ||
<references/> | <references/> | ||
[[Datei:Leegemoorweg - 02 11 2003.jpg|mini|Blick in die Straße - An gleicher Stelle nach Fertigstellung des Südrings - Aufnahme vom 2. November 2003.]] | |||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
Version vom 1. Oktober 2021, 22:24 Uhr
Leegemoorweg | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Leegemoorweg | Text = Gemeindestraße in Norden | center = 53.56856884230676, 7.237195889743087 | marker = 53.56856884230676, 7.237195889743087 | zoom = 15 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Nadörst | |||||||
| Erschließungsjahr | um 1425 | |||||||
| Namensgebung | 1972 | |||||||
| Historische Namen | Altendeichsweg
Postweg | |||||||
Der Leegemoorweg ist eine Gemeindestraße in Nadörst. Die Straße beginnt am Südring, wo sie gen Norden und gen Süden verläuft. In beide Richtungen ist sie eine Sackgasse. Nördlich hat sie eine östliche Anbindung zum Verbindungsweg. Bis zum Bau des Südrings verlief im südlichen Arm gen Osten eine weitere Verbindung mit dem Bahnhofsweg.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgebend ist das naheliegende Leegemoor, welches ursprünglich eingedeichtes, sumpfiges Land war und heute vor allem ein Gewerbegebiet darstellt.
Entwicklung
Der historische Leegemoorweg endet nicht im Nordwesten als Sackgasse, sondern führte von dort aus weiter über die Zinngießerstraße bis Zum Hirtenhaus. All diese Straßen liegen auf dem Udo-Focken-Deich von 1425 und waren damit ursprünglich Teil des Postwegs. Bis mindestens 1895 war der Leegemoorweg auch noch direkt mit dem Kiebitznester Weg verbunden.[1] Bis in die 1980er Jahre existierte ein kleiner Bahnübergang, über den die Bewohner zum Schlackenweg gelangen konnten. Auch im südöstlichen Arm des Leegemoorwegs, beim Bahnhofsweg hat es noch bis 2003 einen solchen Bahnübergang gegeben.
Seinen heutigen Namen hat der Leegemoorweg im Zuge der Eingemeindung von Süderneuland II nach Norden im Jahre 1972 erhalten. Bis dahin hieß er Altendeichsweg, konnte diesen Namen jedoch nicht behalten, da bereits in Westermarsch I einen (längeren und bekannteren) Altendeichsweg gab.
Gebäude und Plätze
Heute befinden sich in der Straße noch ein Schrankenwärterhaus an den Bahnschienen der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole, das jedoch nicht mehr als solches, sondern als reines Wohnhaus genutzt wird sowie weitere Wohnhäuser. Am (süd-)westlichen Ende der Straße befindet sich Bauernhof. Am 6. Januar 2009 kam es dort zu einem ausgedehnten Hallenbrand. Es handelte sich um den bereits zweite Brand dort innerhalb von zehn Jahren.[2]
Einzelnachweise


- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 05. Dezember 2020.
