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Die '''Kalkmühle''' verarbeitete Muschelschalen zu Muschelschrot für Fütterkalk (Geflügelfutter) und Düngemittel.<ref>Lüders Karl / Luck Günter (1976), Kleines Küstenlexikon, Hildesheim, S. 129f.</ref> Sie wurde 1893 zwischen der [[Bahnhofstraße]] und dem [[Verschönerungsweg]] errichtet.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 89</ref> Im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb aufgegeben.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:56880 Schreiber, Gretje (2017): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 56880</ref> Das Gebäude wurde nach 1972 abgebrochen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 273</ref> | Die '''Kalkmühle''' verarbeitete Muschelschalen zu Muschelschrot für Fütterkalk (Geflügelfutter) und Düngemittel.<ref>Lüders Karl / Luck Günter (1976), Kleines Küstenlexikon, Hildesheim, S. 129f.</ref> Sie wurde 1893 zwischen der [[Bahnhofstraße]] und dem [[Verschönerungsweg]] errichtet.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 89</ref> Im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb aufgegeben.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:56880 Schreiber, Gretje (2017): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 56880</ref> Das Gebäude wurde nach 1972 abgebrochen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 273</ref> An die alte Mühle erinnert heute noch die Bezeichnung [[Kalkmühlenschloot]] für einen nahegelegenen Entwässerungsgraben. | ||
Im gesamten, heutigen Stadtgebiet gab es seinerzeit mehrere sogenannte [[Kalkwarf|Kalkwarfen]], auf denen sich weitere Kalkmühlen befanden. Ihre Standorte sind jedoch nicht immer gewiss, doch hat es sie in jedem Fall schon Jahrhunderte vor der Süderneulander Kalkmühle gegeben. Möglicherweise hatte die hier 1893 errichtete auch einen älteren Vorgänger. So ist in den alten Gebührenordnungen des Hafens zu lesen, dass die Fuhrleute, die Muscheln vom [[Norder Hafen|Hafen]] zur Süderneulander Kalkmühle transportierten einen sehr guten Lohn erhielten.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 144</ref> | |||
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Version vom 30. September 2021, 18:51 Uhr
Kalkmühle | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1893 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Kalkmühle | |||||||
| Erhaltungszustand | nach 1972 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | nordwestlich der | |||||||
Die Kalkmühle verarbeitete Muschelschalen zu Muschelschrot für Fütterkalk (Geflügelfutter) und Düngemittel.[1] Sie wurde 1893 zwischen der Bahnhofstraße und dem Verschönerungsweg errichtet.[2] Im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb aufgegeben.[3] Das Gebäude wurde nach 1972 abgebrochen.[4] An die alte Mühle erinnert heute noch die Bezeichnung Kalkmühlenschloot für einen nahegelegenen Entwässerungsgraben.
Im gesamten, heutigen Stadtgebiet gab es seinerzeit mehrere sogenannte Kalkwarfen, auf denen sich weitere Kalkmühlen befanden. Ihre Standorte sind jedoch nicht immer gewiss, doch hat es sie in jedem Fall schon Jahrhunderte vor der Süderneulander Kalkmühle gegeben. Möglicherweise hatte die hier 1893 errichtete auch einen älteren Vorgänger. So ist in den alten Gebührenordnungen des Hafens zu lesen, dass die Fuhrleute, die Muscheln vom Hafen zur Süderneulander Kalkmühle transportierten einen sehr guten Lohn erhielten.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Lüders Karl / Luck Günter (1976), Kleines Küstenlexikon, Hildesheim, S. 129f.
- ↑ Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 89
- ↑ Schreiber, Gretje (2017): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 56880
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 273
- ↑ Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 144