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Schon kurz nach der Eröffnung der Bahn wird festgestellt, dass zwar viele Menschen (rund 10.000 jedes Jahr) mit dem Zug nach Norden reisen und von dort weiter zur Fähre nach Norderney möchten, doch müssen diese im [[Alter Bahnhof Norden|Bahnhof Norden]] aussteigen, warten und aufwendig mit Kutschen zum Fähranleger transportiert werden. Der Ruf nach einer Erweiterung der Strecke gen [[Mole Norddeich]] wird immer lauter. Tatsächlich wird 1892 die Strecke bis zum [[Bahnhof Norddeich]] und 1895 schließlich bis zum [[Bahnhof Norddeich-Mole]] verlängert.''<ref name=":0" />''
Schon kurz nach der Eröffnung der Bahn wird festgestellt, dass zwar viele Menschen (rund 10.000 jedes Jahr) mit dem Zug nach Norden reisen und von dort weiter zur Fähre nach Norderney möchten, doch müssen diese im [[Alter Bahnhof Norden|Bahnhof Norden]] aussteigen, warten und aufwendig mit Kutschen zum Fähranleger transportiert werden. Der Ruf nach einer Erweiterung der Strecke gen [[Mole Norddeich]] wird immer lauter. Tatsächlich wird 1892 die Strecke bis zum [[Bahnhof Norddeich]] und 1895 schließlich bis zum [[Bahnhof Norddeich-Mole]] verlängert.''<ref name=":0" />''
Am 9. Oktober 1940 beschädigt eine britische Fliegerbombe die Bahngleise zwischen Hinte und Norden, sodass der Zugverkehr zeitweise zum Erliegen kam.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Norden.pdf Beschreibung von Norden] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref>


Zum 27. September 1980 wird die Strecke nicht mehr mit Dampflokomotiven befahren, sondern vollständig elektrifiziert betrieben.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 92</ref> Zum 29. Mai 1983 wurde die Bahnstrecke der Ostfriesischen Küstenbahn nicht mehr für den Personenverkehr bedient. Nachdem auch der Güterverkehr wenig später eingestellt wurde, wurden die Gleise zwischen Dornum und Esens abgebaut.''<ref name=":0" />'' Die verbliebene Trasse kann durch den am 25. Februar 1987 gegründeten Verein [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland|Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.]] vor der Demontage bewahrt werden. Bis heute verkehrt hier die sogenannte ''Museumseisenbahn''.
Zum 27. September 1980 wird die Strecke nicht mehr mit Dampflokomotiven befahren, sondern vollständig elektrifiziert betrieben.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 92</ref> Zum 29. Mai 1983 wurde die Bahnstrecke der Ostfriesischen Küstenbahn nicht mehr für den Personenverkehr bedient. Nachdem auch der Güterverkehr wenig später eingestellt wurde, wurden die Gleise zwischen Dornum und Esens abgebaut.''<ref name=":0" />'' Die verbliebene Trasse kann durch den am 25. Februar 1987 gegründeten Verein [[Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland|Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.]] vor der Demontage bewahrt werden. Bis heute verkehrt hier die sogenannte ''Museumseisenbahn''.