Schloss Tidofeld: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Schloss Tidofeld''' (auch: ''Burg Tidofeld'') wurde um 1614 von Tido zu Innhausen und Knyphausen im heutigen [[Tidofeld |Stadtteil gleichen Namens]] aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Es befand sich nördlich der [[Heerstraße]] auf dem Grund des Baugebietes aus der Zeit um 1995. Die alte Burgstelle ist noch als deutliche Erhöhung in der Landschaft auszumachen. Auch der [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] genannte Hof erinnert noch an das ehemalige Schloss. | Das '''Schloss Tidofeld''' (auch: ''Burg Tidofeld'') wurde um 1614 von Tido zu Innhausen und Knyphausen im heutigen [[Tidofeld |Stadtteil gleichen Namens]] aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Es befand sich nördlich der [[Heerstraße]] auf dem Grund des Baugebietes aus der Zeit um 1995. Die alte Burgstelle ist noch als deutliche Erhöhung in der Landschaft auszumachen. Auch der [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] genannte Hof erinnert noch an das ehemalige Schloss. | ||
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung ''Burg Tidofeld'' oftmals synonym mit der Beschreibung des gesamten Stadtteils verwendet. Im Speziellen wird hierunter auch nur das Neubaugebiet aus der Mitte der 1990er Jahre nördlich der Heerstraße verstanden. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Das Schloss bestand aus mehreren Gebäuden und verfügte über einen Turm, der dem des Schlosses Lütetsburg nicht unähnlich ist. Zum Anwesen gehörte ein stattlicher Garten und Wohngebäuden für Bedienstete bzw. das Gesinde. | Das Schloss bestand aus mehreren Gebäuden und verfügte über einen Turm, der dem des Schlosses Lütetsburg nicht unähnlich ist. Zum Anwesen gehörte ein stattlicher Garten und Wohngebäuden für Bedienstete bzw. das Gesinde. Dieses bestand aus drei Dienern, einer Haushälterin, drei Mägden, zwei Knechten und einem Jungen nebst sechs landwirtschaftlich tätigen Arbeitern.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 134</ref> | ||
== | == Einzelnachweise == | ||
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==Quellenverzeichnis== | ==Quellenverzeichnis== | ||