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26506 Norden
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Das '''Haus de Löwe''' war bis 1938 Sitz eines Texilwarengeschäftes. Die Eigentümer, die [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdische]] Familie de Löwe (auch: ''de Loewe''), wurde 1938 von den Nationalsozialisten enteignet. Daraufhin wurde das Gebäude von den Gebrüdern Hinrichs erworben. Während Karl kurze Zeit später nach Emden verzog, erwarb [[Heike Hinrichs]] in den 1950er Jahren noch das Nachbarhaus [[Neuer Weg 70]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Gegründet wurde das Texilgeschäft von [[Salomon Levy de Löwe]].<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 15</ref> An die Familie de Loewe erinnern noch heute Stolpersteine vor dem Haus. Auch finden sich am Giebel noch die Initialien ''dL''.
Das '''Haus de Löwe''' war bis 1938 Sitz eines Textilwarengeschäftes. Die Eigentümer, die [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdische]] Familie de Löwe (auch: ''de Loewe''), wurde 1938 von den Nationalsozialisten enteignet. Daraufhin wurde das Gebäude von den Gebrüdern Hinrichs erworben. Während Karl kurze Zeit später nach Emden verzog, erwarb [[Heike Hinrichs]] in den 1950er Jahren noch das Nachbarhaus [[Neuer Weg 70]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Gegründet wurde das Textilgeschäft von [[Salomon Levy de Löwe]].<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 15</ref> Erbaut haben das Haus seine Söhne [[Levi Louis de Löwe]] und [[Jacob de Löwe]].


Gemäß einer Auflistung über erfolgte Gewerbeabmeldungen scheint ein [[Adolf Weinberg]] im Haus de Löwe bis zum 6. Dezember 1938 auch noch ein nicht näher benanntes Gewerbe betrieben zu haben.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 92</ref>
An die Familie de Loewe erinnern noch heute Stolpersteine vor dem Haus. Auch finden sich am Giebel noch die Initialien ''dL''.


== Galerie ==
== Galerie ==