Sielhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Sielhaus''' war ein Gebäude am [[Hansweg]] in [[Westermarsch I]]. Es fungierte als Dienstwohnung für den Sielwärter des naheliegenden [[Gastmarscher Siel|Gastmarscher Siels]] und wurde daher wohl auch in der Zeit um 1758 errichtet. Zum Nebenerwerb betrieb der Sielwärter später offenbar eine Gastwirtschaft, die auch Smerig Lepel (Schmieger Löffel) genannt wurde.<ref>Imhoff, Mathilde (1988): Flurnamen zur Deutschen Grundkarte (DGK 5) 2409/6 Addinggaster Polder, in: Heim und Herd (Beilage zum Ostfriesischen Kurier) vom 30. April 1988, Nr. 1/2, S. 7</ref> Der Name verweist hier auf Nahrungsfett wie Butter und Schmalz, was darauf hindeutet, dass es hier ein besonders schmackhaftes, aber fettreiches Essen gab.<ref>Haddinga, Johann (2011): Das Kurier-Leserfoto. In: Ostfriesischer Kurier, Juli 2011</ref> | Das '''Sielhaus''' war ein Gebäude am [[Hansweg]] in [[Westermarsch I]]. Es fungierte als Dienstwohnung für den Sielwärter des naheliegenden [[Gastmarscher Siel|Gastmarscher Siels]] und wurde daher wohl auch in der Zeit um 1758 errichtet. Zum Nebenerwerb betrieb der Sielwärter später offenbar eine Gastwirtschaft, die auch ''Smerig Lepel'' (Schmieger Löffel) genannt wurde.<ref>Imhoff, Mathilde (1988): Flurnamen zur Deutschen Grundkarte (DGK 5) 2409/6 Addinggaster Polder, in: Heim und Herd (Beilage zum Ostfriesischen Kurier) vom 30. April 1988, Nr. 1/2, S. 7</ref> Der Name verweist hier auf Nahrungsfett wie Butter und Schmalz, was darauf hindeutet, dass es hier ein besonders schmackhaftes, aber fettreiches Essen gab.<ref>Haddinga, Johann (2011): Das Kurier-Leserfoto. In: Ostfriesischer Kurier, Juli 2011</ref> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||