Stadt Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Stadt besteht aus einer Kernstadt und zehn offiziellen Stadtteilen. Die Kernstadt umfasst neben dem [[Norden (Stadtteil)|alten Stadtzentrum]] noch die ehemalige, im Jahr 1919 eingemeinde [[Sandbauerschaft]] mit ihren ehemaligen [[Sandbauerschaft#Gliederung|Ortsteilen]], die heute keine administrative Bedeutung mehr haben, wohl aber noch in der Alltagssprache als Richtungs- und Anhaltspunkte verwendet werden. Zu diesen kamen weitere Wortschöpfungen des Volksmunds, die ebenso nur im Alltagsgebrauch eine Rolle spielen. Hierzu zählen etwa das [[Bürgermeisterviertel]] oder das [[Millionenviertel]]. | Die Stadt besteht aus einer Kernstadt und zehn offiziellen Stadtteilen. Die Kernstadt umfasst neben dem [[Norden (Stadtteil)|alten Stadtzentrum]] noch die ehemalige, im Jahr 1919 eingemeinde [[Sandbauerschaft]] mit ihren ehemaligen [[Sandbauerschaft#Gliederung|Ortsteilen]], die heute keine administrative Bedeutung mehr haben, wohl aber noch in der Alltagssprache als Richtungs- und Anhaltspunkte verwendet werden. Zu diesen kamen weitere Wortschöpfungen des Volksmunds, die ebenso nur im Alltagsgebrauch eine Rolle spielen. Hierzu zählen etwa das [[Bürgermeisterviertel]] oder das [[Millionenviertel]]. | ||
Die offiziellen, administrativen Stadtteile sind [[Bargebur]], [[Leybuchtpolder]], [[Neuwesteel]], [[Norddeich]], [[Ostermarsch]], [[Süderneuland I]], [[Süderneuland II]], [[Tidofeld]], [[Westermarsch I]] und [[Westermarsch II]]. Bis auf Bargebur und Tidofeld, die historisch zu Lütetsburg gehörten, waren alle heutigen Stadtteile bis zur Kommunalreform 1972 eigenständige Gemeinden bzw. Samtgemeinden, im Falle von Norddeich handelt es sich um einen Sonderfall. Der heutige Ortsteil [[Norddeich]] ist praktisch identisch mit der ehemaligen [[Lintelermarsch|Gemeinde Lintelermarsch]], von dem Norddeich ursprünglich nur ein Ortsteil war. Da Norddeich | Die offiziellen, administrativen Stadtteile sind [[Bargebur]], [[Leybuchtpolder]], [[Neuwesteel]], [[Norddeich]], [[Ostermarsch]], [[Süderneuland I]], [[Süderneuland II]], [[Tidofeld]], [[Westermarsch I]] und [[Westermarsch II]]. Bis auf Bargebur und Tidofeld, die historisch zu Lütetsburg gehörten, waren alle heutigen Stadtteile bis zur Kommunalreform 1972 eigenständige Gemeinden bzw. Samtgemeinden, im Falle von Norddeich handelt es sich um einen Sonderfall. Der heutige Ortsteil [[Norddeich]] ist praktisch identisch mit der ehemaligen [[Lintelermarsch|Gemeinde Lintelermarsch]], von dem Norddeich ursprünglich nur ein Ortsteil war. Da Norddeich durch den Tourismus jedoch schnell zu dessen Hauptort wurde und diese Bezeichnung ohnehin seit jeher synonym für die Gemeinde benutzt wurde, erfolgte die Umbenennung. | ||
Die Kernstadt und die Ortsteile Bargebur, Norddeich, Süderneuland I und Süderneuland II, Tidofeld sowie Teile von Westermarsch II, dessen nordwestliche Teile oftmals fälschlicherweise Norddeich zugerechnet werden, sind baulich weitestgehend zusammengewachsen, und formen, mit Ausnahme von Norddeich und Westermarsch II, die ausgedehnten Wohn- und [[Gewerbegebiete]] im Süden und Osten der Stadt. In diesem Ballungsgebiet leben etwa 92,5 Prozent der gesamten Stadtbevölkerung.<ref>[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8883.1&object=tx%7C3170.8883.1 Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen], abgerufen am 20. April 2021</ref> Die verbleibenden Ortsteile sind nach wie vor sehr ländlich geprägt und überwiegend äußerst spärlich besiedelt, nehmen jedoch den weitaus größten Teil der städtischen Gesamtfläche ein. Die [[Norden (Stadtteil)|historische Kernstadt]] umfasst eine Fläche von nicht einmal 14 km², was nicht einmal einen Anteil von 15 % an der städtischen Gesamtfläche darstellt. | Die Kernstadt und die Ortsteile Bargebur, Norddeich, Süderneuland I und Süderneuland II, Tidofeld sowie Teile von Westermarsch II, dessen nordwestliche Teile oftmals fälschlicherweise Norddeich zugerechnet werden, sind baulich weitestgehend zusammengewachsen, und formen, mit Ausnahme von Norddeich und Westermarsch II, die ausgedehnten Wohn- und [[Gewerbegebiete]] im Süden und Osten der Stadt. In diesem Ballungsgebiet leben etwa 92,5 Prozent der gesamten Stadtbevölkerung.<ref>[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8883.1&object=tx%7C3170.8883.1 Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen], abgerufen am 20. April 2021</ref> Die verbleibenden Ortsteile sind nach wie vor sehr ländlich geprägt und überwiegend äußerst spärlich besiedelt, nehmen jedoch den weitaus größten Teil der städtischen Gesamtfläche ein. Die [[Norden (Stadtteil)|historische Kernstadt]] umfasst eine Fläche von nicht einmal 14 km², was nicht einmal einen Anteil von 15 % an der städtischen Gesamtfläche darstellt. | ||
Historisch waren die einzelnen Straßen sogenannten [[Kluft|Kluften]] und [[Rott|Rotten]] zugeordnet und innerhalb dieser Bereiche einzeln nummeriert. Die bis heute bestehende [[Hausnummerierung]] nach einzelnen Straßen wurde im Wesentlichen erst ab 1904 eingeführt. In den Norder Stadtteilen hat sich dies teilweise anders vollzogen, beispielweise nutzte man in [[Süderneuland II]] eine Nummerierung nach dem Zeitpunkt der Grundstücksbebauung. Dies erklärt, warum beispielsweise die Hausnummerierung an der [[Bundesstraße]] keinem erkennbaren Muster folgt und dass der [[Verschönerungsweg]] dreistellige Hausnummern aufweist, obwohl er nur über wenige Anschriften verfügt. In der [[Westermarsch]] und der [[Ostermarsch]] nutzte man ein der Stadt ähnliches System von Rotten, Klüfte gab es hingegen nicht. Die wenigen Häuser der Marschgebiete trugen alle Namen, die manchmal den gebräuchlichen Straßennamen ähnelten, zum Beispiel liegt der [[Hof Honnewarf]] am [[Honnewarfer Weg]]. | Historisch waren die einzelnen Straßen sogenannten [[Kluft|Kluften]] und [[Rott|Rotten]] zugeordnet und innerhalb dieser Bereiche einzeln nummeriert. Die bis heute bestehende [[Hausnummerierung]] nach einzelnen Straßen wurde im Wesentlichen erst ab 1904 eingeführt. In den Norder Stadtteilen hat sich dies teilweise anders vollzogen, beispielweise nutzte man in [[Süderneuland II]] eine Nummerierung nach dem Zeitpunkt der Grundstücksbebauung. Dies erklärt, warum beispielsweise die Hausnummerierung an der [[Bundesstraße]] keinem erkennbaren Muster folgt und dass der [[Verschönerungsweg]] dreistellige Hausnummern aufweist, obwohl er nur über wenige Anschriften verfügt. In der [[Westermarsch]] und der [[Ostermarsch]] nutzte man ein der Stadt ähnliches System von Rotten, Klüfte gab es hingegen nicht. Die wenigen Häuser der Marschgebiete trugen alle Namen, die manchmal den gebräuchlichen Straßennamen ähnelten, zum Beispiel liegt der [[Hof Honnewarf]] am [[Honnewarfer Weg]]. | ||
Interessant ist, dass die Norder Altstadt nur sehr klein war und - sehr grob umrissen - noch bis ins späte 19. Jahrhundert vom [[Brummelkamp]] im Norden bis zum [[Norder Tief]] im Süden und von der [[Weberslohne]] im Westen bis zum [[Im Horst|Horst]] im Osten reichte. Die umliegenden Gebiete im Norden, Osten und Westen wurden von der [[Sandbauerschaft]] begrenzt, im Süden schloss sich das [[Süderneuland]] an und in einem kleinen Teil im Südwesten auch [[Westermarsch I]] mit dem heute noch so genannten Landstück [[Vierzig Diemat]]. Es wird also ersichtlich, dass die Kernstadt sich auf die höchsten Bereiche der [[Norder Geestinsel]] beschränkte, in dessen Umkreis sich die Geestbauern der Sandbauerschaft ansiedelten. Die Marschgebiete wurden von den Bauerschaften von [[Westermarsch I]], [[Westermarsch II]], [[Ostermarsch]] und [[Lintelermarsch]] eingenommen, die neuen Gebiete südlich des Stadtgebiets von den Bauern von [[Süderneuland I]]. In kleinerem Umfang betrieben wohl auch die Menschen in [[Süderneuland II]] Landwirtschaft, doch entstand dieser Ortsteil vor allem aus kleinen Siedlungen entlang des [[Udo-Focken-Deich|Udo-Focken-Deichs]]. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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Die Menschen besiedelten zunächst die Gebiete auf der [[Norder Geestinsel]], die deutlich über den Meeresspiegel ragt und dadurch einen natürlichen Schutz vor Überflutungen bot. Die umliegenden [[Marsch|Marschgebiete]] wurden erst wesentlich später besiedelt bzw. [[Liste der Eindeichungen|eingedeicht]]. Es gibt jedoch Vermutungen, dass die fruchtbare Marsch vor dem 8. Jahrhundert, als der Meeresspiegel noch tiefer lag und damit kaum Überflutungen eintraten, schon vor der [[Geest]] besiedelt war. | Die Menschen besiedelten zunächst die Gebiete auf der [[Norder Geestinsel]], die deutlich über den Meeresspiegel ragt und dadurch einen natürlichen Schutz vor Überflutungen bot. Die umliegenden [[Marsch|Marschgebiete]] wurden erst wesentlich später besiedelt bzw. [[Liste der Eindeichungen|eingedeicht]]. Es gibt jedoch Vermutungen, dass die fruchtbare Marsch vor dem 8. Jahrhundert, als der Meeresspiegel noch tiefer lag und damit kaum Überflutungen eintraten, schon vor der [[Geest]] besiedelt war. | ||
Am Rand der Geestinsel bildeten sich einzelne Bauerschaften (Zusammenschlüsse mehrerer Höfe), die sich später zu einer Gemeinde, der sogenannten [[Sandbauerschaft]], zusammenschlossen. Im Zentrum ihrer Bauerschaften errichteten sie einen [[Marktplatz]], von dem aus sich das spätere Stadtgebiet entwickelte. Hier erbauten besonders vornehme Familien bzw. Geschlechter ihre Wohnhäuser und Burgen entstand. Fast alle [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesischen Häuptlings- und Edelgeschlechter]] des [[Norderland|Norderlands]] haben ihre Wurzeln in Norden.<ref name=":10" /> Nach den Edelgeschlechtern folgten spätestens im 15. Jahrhundert die wohlhabenden Bauern aus der [[Ostermarsch|Oster-]] und [[Westermarsch]], die vor allem durch Viehhandel zu ansehnlichem Wohlstand kamen und neben ihren Höfen auch ein Stadthaus am Marktplatz unterhielten.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 16</ref> In der Folgezeit wuchsen die Bauerschaften des Norder Umlands um das Jahr 800 parallel zur Besiedlung um den Marktplatz weiter zusammen, sodass Norden allmählich einen stadtähnlichen Charakter entwickelte. | |||
Der Ort war seinerzeit über eine hochwassersichere Verbindung auf der [[Geest]] mit Esens verbunden, das Endpunkt des ''Friesischen Heerwegs'' von Oldenburg war. Auch war Norden letzter Abschnitt des Westfälischen (von Süden kommend) und des Bremischen Heerwegs (von Osten kommend).<ref name=":10" /><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 324</ref> Über den westfälischen Heerweg kamen nicht zuletzt auch viele arme westfälische Wanderarbeiter, die sich auf den Höfen der reichen Marschbauern eine Arbeit erhofften. Noch heute erinnert die [[Heerstraße]] mit ihrem Namen an den alten Heerweg gen Bremen. Aber auch die [[Osterstraße]] war einst ein alter Heerweg. Hinzu kamen zahlreiche Wege an und auf Deichen, die als solche benutzt wurden. Viele Straßen in Norden verlaufen an oder auf alten Deichlinien, so etwa die [[Wurzeldeicher Straße]], die [[Landstraße]] oder der [[Altendeichsweg (Westermarsch)|Altendeichsweg]]. | |||
Durch die günstige Lage am äußersten nordwestlichen Rand des Oldenburgisch-ostfriesischen [[Norder Geestinsel|Geestrückens]] hatte der Ort für viele Jahrhunderte Zugang zur See. Gehandelt wurde vor allem mit Vieh, Muschelkalk und Salz. Bis heute genießt Rindfleisch aus den Marschgebieten einen hervorragenden Ruf. Besonders dort, aber auch in Norden, gab es zudem mehrere [[Warft#Kalkwarf|Kalkwarfen]] sowie Salzsiedereien. Die Bedeutung als Marktort sowie die Erkenntnis, dass die [[Osterstraße|Oster]]- und [[Westerstraße]] als erste besiedelt und noch vor dem - planmäßig angelegten - [[Marktplatz]] errichtet wurden, spricht auch für die These, dass die Stadt entlang bzw. am Ende eines bedeutenden Handelswegs entstanden ist.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 9</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 9</ref> Der heutige Markt wurde wohl ab der Mitte des 13. Jahrhunderts angelegt.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 10</ref> | |||
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Ein bedeutendes Ereignis war der Anschluss an das nationale Eisenbahnnetz im Jahre 1883. Die Strecke wurde 1892 bis zum Norddeicher Fähranleger, genannt [[Norddeich Mole]], weitergeführt. Dadurch gewann die Stadt für den Durchgangsverkehr von Touristen nach Norderney und anderen Ostfriesischen Inseln an Bedeutung. Im Herbst 1883 zog die Stadtverwaltung in das zugekaufte [[Rathaus|Neue Rathaus]]. Im Zuge der preußischen Gebietsreform des Jahres 1885 lösten in Ostfriesland die (größeren) Landkreise die vorherigen Ämter ab. Norden wurde zum Sitz des [[Landkreis Norden|gleichnamigen Landkreises]], der aus den früheren [[Amt Norden|Ämtern Norden]] und [[Amt Berum|Berum]] bestand. Bedingt durch den verheerenden Brand der [[Frisiamühle]], dessen Zeuge der damals amtierende Bürgermeister [[Johannes König]] wurde, kommt es 1886 unter der Führung des [[Jan ten Doornkaat Koolman (1850)|Jan ten Doornkaat Koolman III.]] zur Gründung einer [[Feuerwehr Norden|Freiwilligen Feuerwehr]]. Im Jahr 1889 begann der Bau der ersten [[Mole Norddeich|Hafenmole]] in [[Norddeich]]. 1898 wurde erstmals das [[Fernsprechnetz]] (Telefon) nach Norden ausgebaut. | Ein bedeutendes Ereignis war der Anschluss an das nationale Eisenbahnnetz im Jahre 1883. Die Strecke wurde 1892 bis zum Norddeicher Fähranleger, genannt [[Norddeich Mole]], weitergeführt. Dadurch gewann die Stadt für den Durchgangsverkehr von Touristen nach Norderney und anderen Ostfriesischen Inseln an Bedeutung. Im Herbst 1883 zog die Stadtverwaltung in das zugekaufte [[Rathaus|Neue Rathaus]]. Im Zuge der preußischen Gebietsreform des Jahres 1885 lösten in Ostfriesland die (größeren) Landkreise die vorherigen Ämter ab. Norden wurde zum Sitz des [[Landkreis Norden|gleichnamigen Landkreises]], der aus den früheren [[Amt Norden|Ämtern Norden]] und [[Amt Berum|Berum]] bestand. Bedingt durch den verheerenden Brand der [[Frisiamühle]], dessen Zeuge der damals amtierende Bürgermeister [[Johannes König]] wurde, kommt es 1886 unter der Führung des [[Jan ten Doornkaat Koolman (1850)|Jan ten Doornkaat Koolman III.]] zur Gründung einer [[Feuerwehr Norden|Freiwilligen Feuerwehr]]. Im Jahr 1889 begann der Bau der ersten [[Mole Norddeich|Hafenmole]] in [[Norddeich]]. 1898 wurde erstmals das [[Fernsprechnetz]] (Telefon) nach Norden ausgebaut. | ||
Bis kurz vor der Jahrhundertwende war Norden eine sehr kleine Stadt. Durch Ankauf von Ländereien von der [[Sandbauerschaft]] vergrößerte sie ihr Stadtgebiet jedoch immer mehr. So etwa 1895 mit dem Ankauf eines Stück Lands in [[Vierzig Diemat]], um hier [[Schlachthof]] und [[Gaswerk]] zu errichten. In den Folgejahren wurden weitere Landkäufe unternommen, ehe es 1919 schließlich zur Eingemeindung der Sandbauerschaft nach Norden kam (siehe nächster Abschnitt). | Bis kurz vor der Jahrhundertwende war Norden eine sehr kleine Stadt. Durch Ankauf von Ländereien von der [[Sandbauerschaft]] und von [[Westermarsch I]] vergrößerte sie ihr Stadtgebiet jedoch immer mehr. So etwa 1895 mit dem Ankauf eines Stück Lands in [[Vierzig Diemat]], um hier [[Schlachthof]] und [[Gaswerk]] zu errichten. In den Folgejahren wurden weitere Landkäufe unternommen, ehe es 1919 schließlich zur Eingemeindung der Sandbauerschaft nach Norden kam (siehe nächster Abschnitt). | ||
=== 1900 bis 1949 === | === 1900 bis 1949 === | ||