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== Namensherkunft ==
== Namensherkunft ==
Der Name geht zurück auf das historische Dorf '''Westeel''', welches sich im Bereich des heutigen Neuwesteels befunden hat und nach schweren Sturmfluten im 14. Jahrhundert aufgegeben werden musste. Nach der Neugründung am 11. Juli 1934 wurde der Ort zunächst '''Süderpolder''' genannt, bekam im Herbst 1939 jedoch zur Erinnerung an das untergegangene Westeel seinen heutigen Namen.
Der Name geht zurück auf das historische Dorf '''Westeel''', welches sich im Bereich des heutigen Neuwesteels befunden hat und nach schweren Sturmfluten im 14. Jahrhundert aufgegeben werden musste. Nach der Neugründung am 11. Juli 1934 wurde der Ort zunächst '''Süderpolder''' genannt, bekam im Herbst 1939 jedoch zur Erinnerung an das untergegangene Westeel seinen heutigen Namen. Der Name "Süderpolder" erklärt sich aus der südlich der Stadt Norden gelegenen Lage, ähnlich wie bei [[Süderneuland]].


==Bevölkerungsentwicklung==
==Bevölkerungsentwicklung==
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== Geografie ==
== Geografie ==
 
Neuwesteel liegt etwa 6 Kilometer südwestlich von Norden. Die Gegend ist von fruchtbarem Marschboden geprägt. Das Land wurde zwischen 1928 und 1929 neu bzw. wieder eingedeicht ([[siehe auch: Polder]]).


== Geschichte ==
== Geschichte ==


===Mittelalter===
===Mittelalter===
Am westlichen Rand Osteels wurden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Mauersteine beim Pflügen gefunden, die als Überreste des 1374 untergegangenen Westeels gedeutet werden. Bei der Warf von [[Hohebeer]], in der Nähe eines ehemals "Kerkenriede" genannten Wasserlaufs, wird das Zentrum des Dorfes lokalisiert. Weitere Steinfunde, Mauerreste bis in 1 km westlich-nordwestlicher Richtung davon, deuten auf weitere Steinhäuser hin. In diesem vermutlich Westeeler Gebiet verzeichnen die Archäologen sieben Warften. Westeel ist nach seinem Untergang weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl es ein florierendes Dorf gewesen sein soll, in dem es fünf Goldschmiede ein gutes Einkommen fanden.
Überreste der Kirche von Westeel wurden ab 1387 als Baumaterial beim Wiederaufbau der brandzerstörten Marienhafer Kirche verwendet.




===Neuzeit===
===Neuzeit===
In Neuwesteel befand sich das Kriegsgefangenenlager AK Nr. 5615. In der Holzbaracke waren 25 bis 40 französische Kriegsgefangene untergebracht, die auf den Höfen in der Umgebung arbeiten mussten.
In Neuwesteel befand sich das Kriegsgefangenenlager AK Nr. 5615. In der Holzbaracke waren 25 bis 40 französische Kriegsgefangene untergebracht, die auf den Höfen in der Umgebung arbeiten mussten.


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== Quellenverzeichnis ==
== Quellenverzeichnis ==
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Neuwesteel.pdf Beschreibung von Neuwesteel] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Neuwesteel.pdf Beschreibung von Neuwesteel] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Osteel.pdf Beschreibung von Osteel] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
* [https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8883.1&object=tx%7C3170.8883.1 Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen]
* [https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8883.1&object=tx%7C3170.8883.1 Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen]
* [https://www.norden.de/Stadtleben/Die-Stadt/Ortsteile/ Norden.de: Ortsteile der Stadt Norden]
* [https://www.norden.de/Stadtleben/Die-Stadt/Ortsteile/ Norden.de: Ortsteile der Stadt Norden]