Uldingaburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 23. Februar 1662 verkauft Arp Wencke das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an [[Edzard Ferdinand Cirksena|Graf Edzard Ferdinand]] aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus |Gräfliche Haus]] am [[Am Markt |Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen, als Brautgeschenk zur Hochzeit (Morgengabe) übereignete. Kurze Zeit später stirbt er. | Am 23. Februar 1662 verkauft Arp Wencke das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an [[Edzard Ferdinand Cirksena|Graf Edzard Ferdinand]] aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus |Gräfliche Haus]] am [[Am Markt |Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen, als Brautgeschenk zur Hochzeit (Morgengabe) übereignete. Kurze Zeit später stirbt er. | ||
Nach dem Tod der Ehehleute erbt der gemeinsame Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] das gesamte Gut. Noch vor seinem Tod im Jahre 1710 fällt das Gut Ekel an seinen Vetter [[Christian Eberhard Cirksena|Christian Eberhard]], der bereits 1708 stirbt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Anlage auch ''Fürstliches Jagdschloss'' benannt. Der Fürst wird in Unterlagen vom 19. Februar 1707 als Eigentümer genannt. Nach Christian Eberhards Ableben erbt dessen Sohn und neuer Fürst Ostfrieslands, [[Georg Albrecht Cirksena|Georg Albrecht]], das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn [[Wichman Wilhelm Toden]]. | Nach dem Tod der Ehehleute erbt der gemeinsame Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] das gesamte Gut. Noch vor seinem Tod im Jahre 1710 fällt das Gut Ekel an seinen Vetter [[Christian Eberhard Cirksena|Christian Eberhard]], der bereits 1708 stirbt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Anlage auch ''Fürstliches Jagdschloss'' benannt. Der Fürst wird in Unterlagen vom 19. Februar 1707 als Eigentümer genannt. Nach Christian Eberhards Ableben erbt dessen Sohn und neuer Fürst Ostfrieslands, [[Georg Albrecht Cirksena|Georg Albrecht]], das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn [[Wichman Wilhelm Toden]]. Später gehörte es offenbar [[Sicco Doden Cremer]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 54</ref> | ||
Als ein Notar namens Heilmann 1805 das Turmhaus erwirbt, steht im Vertrag, dass es dem Käufer frei stehe, das durch Einsturz bedrohte Haus, sobald er es will, abzubrechen. So kam es dann auch kurze Zeit später, je nach Quelle wird das Jahr 1805, 1806, 1816 oder 1830 als Abrissjahr angegeben. Am naheliegendsten erscheinen 1805 bzw. 1806, da ein derartiger Passus im Kaufvertrag wohl nicht enthalten wäre, wäre das Schloss nicht tatsächlich dem Einsturz nahe. | Als ein Notar namens Heilmann 1805 das Turmhaus erwirbt, steht im Vertrag, dass es dem Käufer frei stehe, das durch Einsturz bedrohte Haus, sobald er es will, abzubrechen. So kam es dann auch kurze Zeit später, je nach Quelle wird das Jahr 1805, 1806, 1816 oder 1830 als Abrissjahr angegeben. Am naheliegendsten erscheinen 1805 bzw. 1806, da ein derartiger Passus im Kaufvertrag wohl nicht enthalten wäre, wäre das Schloss nicht tatsächlich dem Einsturz nahe. | ||